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    Prostitutionsverbot: Pro und Kontra

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    Ali
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    Prostitutionsverbot: Pro und Kontra

    Beitrag von Ali am Fr 6 Dez 2013 - 17:56



    Freiwillig? Es reicht!

    In der Debatte um Prostitution macht zurzeit ein Begriff Karriere, der jegliche Kritik an dem System Prostitution von vornherein zunichte zu machen scheint: die Freiwilligkeit. Es geht dabei nicht um die Freiwilligkeit des Menschenhändlers oder Schleppers oder Zuhälters oder Bordellbetreibers - also der Sorte Mensch, deren Milliardengeschäfte auf Kosten anderer das neue Gesetz im Visier hat. Nein, es ist von der "Freiwilligkeit" der Frauen in der Prostitution die Rede.

    http://www.aliceschwarzer.de/artikel/editorial-312913
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    Re: Prostitutionsverbot: Pro und Kontra

    Beitrag von Gast am Fr 6 Dez 2013 - 20:43

    Kann mir mal jemand genau erklären wie man etwas abschaffen kann was es seit Menschengedenken gibt?
     
    Mord hat man auch abgeschafft?.....durch die Todesstrafe?....deswegen gibts im Ami-Land und ähnlichen Todesstrafe-Ländern keine Morde mehr, oder was?
     
    Ich bin klar gegen die juristische Abschaffung der Prostituion, weil man meiner Meinung nach nicht mal den Begriff wirklich genau begrenzen kann.
     
    Wieviele Ehefrauen bleiben in Ehen, allein auf Grund der finanziellen Versorgung durch den Gatten?
    Wieviele Ehen werden allein wegen der finanziellen Annehmlichkeiten geschlossen?
    Wieviele "Dates" zwischen Eheleuten, Paaren oder Bekanntschaften enden im Bett, allein wegen irgendwelcher geldwerter Geschenke oder sonstiger Leistungen?

    Wie will man das kontrollieren und bestrafen?
     
    Für mich ist das alles eine Form der Prostituion oder will mir jemand erklären, dass die 25 jährige den alten reichen Knacker immer nur der Liebe wegen heiratet?
     
    Alles gilt natürlich auch umgekehrt!
     
    Also, ich bin nicht für die Abschaffung von etwas, was man meiner Meinung nach nicht abschaffen kann, sondern  bin für einen gesetzlich festgelegten Mindestlohn für alle die ihren Körper als Ware verkaufen.
     
    Weiters bin ich für eine genaue Kontrolle der Damen und Herren, ob die das wirklich freiwillig tun.
     
    Zwangsprostituion kann man meiner Meinung nach wie Zwangsarbeit oder Schwarzarbeit sehr genau mit den Mitteln die wir haben kontrollieren. Die Frage ist nur, ob man das wirklich möchte?
    Denn wenn man das NICHT möchte, dann hilft auch ein Gesetz zur Abschaffung der Prostituion mit Bestrafung NICHTS.
     
    Für mich ist also Frau Schwarzers Gerede nur leeres bla-bla um in den Schlagzeilen zu bleiben, weil sie für mich den völlig falschen Ansatz für ihr Gerede hat.
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    DieLara

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    Re: Prostitutionsverbot: Pro und Kontra

    Beitrag von DieLara am Fr 6 Dez 2013 - 21:25

    Nun ja,

    ich muss zugeben: Diese Thematik ist eine fremde Welt für mich und erst durch die Debatte in den Medien habe ich mich näher informiert.

    Es ist wohl so, dass durch die Änderung (SPD-Zeit) den Menschenhändlern Tür und Tor geöffnet wurden. Zwangsprostitution bedeutet nicht nur eine grausame Leidenszeit für die Frauen; sie ist zu einem Milliardengeschäft für Zuhälter und Schleusern geworden.
    Das wiederum hat zur Folge, dass "Frau" wie "Wegwerfartikel" behandelt werden. Ist eine nicht willig, wird sie nicht "entlassen", sie wird entweder mit perfiden Mitteln gezwungen, weiter zu arbeiten oder... sie verschwindet schlicht und einfach von der Bildfläche (sprich: sie wird "entsorgt".

    Dass es auch Prostituierte gibt, die ihren Job als Job ansehen können und zumindest keine tagtägliche Angst um ihr Leben haben müssen, ist wohl unumstritten.

    Jetzt gilt es, ein vernünftiges Konzept zu erarbeiten, wie man Zwangsprostitution vermindern und Schleuser sowie Zuhälter in ihrer "Arbeit" zumindest *behindern* kann.

    Dass das keine einfache Aufgabe ist, kann ich mir gut vorstellen.

    Man kann noch so viele Gesetze erlassen: Ganz unter Kontrolle wird man es nie bekommen.

    Was ich mir wünschen würde: Dass es wieder Kontrollen geben würde. Das wäre für mich ein Anfang. Solange es aber diese gravierende personelle Unterbesetzung bei der Polizei gibt, ist selbst dies ein "frommer Wunsch".
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    @DieLara....ist das wirklich so?

    Beitrag von Gast am Fr 6 Dez 2013 - 21:40

    DieLara schrieb:
    Es ist wohl so, dass durch die Änderung (SPD-Zeit) den Menschenhändlern Tür und Tor geöffnet wurden. Zwangsprostitution bedeutet nicht nur eine grausame Leidenszeit für die Frauen; sie ist zu einem Milliardengeschäft für Zuhälter und Schleusern geworden.
    Das wiederum hat zur Folge, dass "Frau" wie "Wegwerfartikel" behandelt werden.
     
    http://dies-jenes.forumieren.com/t20-prostitutionsverbot-pro-und-kontra#87
    Das hat meiner Meinung nach gar nix mit der SPD-Zeit zu tun. Es mag sein, dass in SPD-Zeiten dieses HANDELN mit Frauen, Kindern etc. erst ÖFFENTLICHER wurde.

    Gegeben hat es diesen Handel schon immer und lange vor dem uns in der Regel bekannten Sklavenhandel....

    schau mal da:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Prostitution#Geschichte_der_Prostitution_in_Kultur_und_Gesellschaft

    oder hier:

    http://einestages.spiegel.de/s/tb/28986/juedische-prostitution-in-suedamerika-leidensweg-der-weissen-sklavinnen.html
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    DieLara

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    Re: Prostitutionsverbot: Pro und Kontra

    Beitrag von DieLara am Fr 6 Dez 2013 - 22:31

    So habe ich es verstanden, ja.

    Die SPD soll die Änderung des "Gewerbebetriebes" durchgesetzt haben und damit soll der Zwangsprostitution Tür und Tor geöffnet worden sein.

    Ich habe auch keine Lösung für dieses Problem, außer dem Vorschlag von Kontrollen, die es ja seit der Gesetzesänderung auch nicht mehr geben soll.

    Als Außenstehende kann man eh nur abwarten und schauen, was letztendlich herauskommen wird.
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    @DieLara.....Gewerbebetrieb ist auch Absicherung....

    Beitrag von Gast am Fr 6 Dez 2013 - 22:54

     
    Nina schrieb: Das hat meiner Meinung nach gar nix mit der SPD-Zeit zu tun. Es mag sein, dass in SPD-Zeiten dieses HANDELN mit Frauen, Kindern etc. erst ÖFFENTLICHER wurde.
     
    http://dies-jenes.forumieren.com/t20-prostitutionsverbot-pro-und-kontra#88
    DieLara schrieb:
    So habe ich es verstanden, ja.

    Die SPD soll die Änderung des "Gewerbebetriebes" durchgesetzt haben und damit soll der Zwangsprostitution Tür und Tor geöffnet worden sein.
    http://dies-jenes.forumieren.com/t20-prostitutionsverbot-pro-und-kontra#89
    ich weiss jetzt nicht ob ich dich falsch verstanden habe oder du mich falsch verstanden hast....

    mit "ÖFFENTLICHER" meinte ich "nicht mehr so geheim/verborgen wie früher" sondern der Öffentlichkeit bekannter gemacht....

    ich denke, dass die Einführung des offiziellen Gewerbe(betriebes) für Prostituierte ein wesentlicher Beitrag für deren Versorgung in der Kranken- und Pensionsvorsorge war......wer einen angemeldeten Gewerbebetrieb hat ist nun mal besser versorgt wie ein Schwarzarbeiter....

    der Menschenhandel an und für sich war meiner Meinung nach davon unbeeinflusst und blieb wie er immer war....nur wie er tatsächlich IST, wird durch vermehrte Berichterstattung etc. der Öffentlichkeit bekannter gemacht.....
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    Ali
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    Prostitution: Das geplante Gesetz!

    Beitrag von Ali am Fr 6 Dez 2013 - 23:00

    Nina: Mord hat man auch abgeschafft?.....durch die Todesstrafe?....deswegen gibts im Ami-Land und ähnlichen Todesstrafe-Ländern keine Morde mehr, oder was?

    http://dies-jenes.forumieren.com/t20-prostitutionsverbot-pro-und-kontra#85
    Es geht nicht um eine Abschaffung der Prostitution als solche, zu der sich eine Frau - in welcher Form auch immer ( berechnende Heirat/ käuflicher Sex ) - freiwillig entscheiden kann.

    Prostituierte sind nicht die "Tätergruppe", die ein solches Gesetz treffen will -  im Gegenteil -  ein solches Gesetz will grad sie mehr schützen, aber die  Sexprofiteure drankriegen, denen durch das Gesetz der SPD und Grünen 2002,  Tür und Tor geöffnet worden sind, auch wenn es ursprünglich mal anders angedacht war. 

    Es geht im Kern nur um Zwangsprostitution, Zuhälterei, Menschenhandel und auch die von dir schon erwähnte Sklaverei, die in allen demokratischen Ländern abgeschafft worden ist, wenn sie auch weiterhin in moderner Form existiert.

    Weil man Mord nicht abschaffen kann soll, man ihn nicht unter Strafe  stellen???

    Hätten wir kein Gesetz dagegen, würden Mörder frei rumlaufen dürfen. Da braucht man die Todesstrafe erst gar nicht einbringen.
    Und weil es etwas schon lange gibt, soll man es nicht ächten und dagegen kämpfen dürfen?
    Wie war das denn mit der Sklaverei und WO soll da ein Unterschied sein?


    Nina: Wie will man das kontrollieren und bestrafen?

    http://dies-jenes.forumieren.com/t20-prostitutionsverbot-pro-und-kontra#85

    Prostitution: Das geplante Gesetz!


    ...Was in dem Prostitutionsgesetz auf keinen Fall fehlen darf. Wir haben mit JuristInnen, Sozialarbeiterinnen, Polizisten und den Prostituierten selber gesprochen und eine Liste der dringendsten Maßnahmen erstellt.



    • Die Prostitution muss in einem eigenen Prostitutionsregelungsgesetz erfasst werden und darf nicht Teil des Gewerberechts werden. Das wäre ein falsches Signal.
       

    • Erhöht werden muss das Mindestalter auf 21 Jahre (statt 18). Jüngere Frauen sind in der Regel stärker manipulierbar.
       

    • Wieder eingeführt werden muss zum Schutz der Prostituierten die regelmäßige Gesundheitsuntersuchung, die 2002 abgeschafft wurde. Aus gesundheitlichen wie aus sozialen Gründen. Für so manche isolierte Frau ist das der einzige Kontakt nach draußen.
       

    • Einführung einer sanktionierbaren Kondompflicht.
       

    • Soziale Beratung und Ausstiegshilfen müssen ausreichend und qualifiziert angeboten werden. Öffentliche Gelder dürfen nicht länger in Projekte fließen, die Prostitution verharmlosen und Einstiegshilfe machen.
       

    • Eine Anmeldepflicht für Prostituierte muss eingeführt werden. Ohne die sind die Frauen, die in der Regel alle paar Wochen an einen anderen Ort verschoben werden, namen- und rechtlos. Sie sind quasi vogelfrei.
       

    • Eine Konzessionspflicht für Bordelle, um Transparenz und Mindeststandards zu schaffen. Die Kontrolle muss bei der Polizei bleiben.
       

    • Das seit 2002 geltende Weisungsrecht von Bordellbetreibern muss abgeschafft werden. Denn es erlaubt, den Frauen Vorschriften zu machen, wann und wie sie sich prostituieren (z.B. 12 Stunden am Tag, permanent nackt in den Räumen, ohne Kondom etc.).
       

    • Die Wuchermieten in Bordellen müssen verboten werden. Sie betragen zurzeit bis zu 5.000 Euro im Monat für ein Zimmer.
       

    • Das Strafrecht muss in Bezug auf Zuhälter und Menschenhändler verschärft werden, damit ihnen effektiv das Handwerk gelegt werden kann. Eine Verurteilung wg. Menschenhandel und Zuhälterei muss in Zukunft auch ohne Aussage des Opfers möglich sein.
       

    • Zeuginnen muss in solchen Prozessen Zeugenschutz gewährt werden. Ausländerinnen Aufenthaltsrecht.
       

    • Verbot der Werbung für Prostitution. Bzw. die Durchsetzung dieses theoretisch bereits existierenden Verbots.
       

    • Die Bestrafung der Freier von Zwangsprostituierten sollte, wenn sie ernst gemeint ist, auf Armutsprostitution erweitert werden. Denn die Zwangsprostitution im engeren Sinne ist selten beweisbar, da die Opfer völlig eingeschüchtert und abhängig sind. Und die mehrheitliche Armutsprostitution ist auch eine Art Zwang.

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    Ali
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    Re: Prostitutionsverbot: Pro und Kontra

    Beitrag von Ali am Sa 7 Dez 2013 - 9:15

    DieLara:  Dass es auch Prostituierte gibt, die ihren Job als Job ansehen können und zumindest keine tagtägliche Angst um ihr Leben haben müssen, ist wohl unumstritten.

    Jetzt gilt es, ein vernünftiges Konzept zu erarbeiten, wie man Zwangsprostitution vermindern und Schleuser sowie Zuhälter in ihrer "Arbeit" zumindest *behindern* kann.


    http://dies-jenes.forumieren.com/t20-prostitutionsverbot-pro-und-kontra#87
    Viele der Prostituierten, sogenannte Althuren, die sich heute öffentlich GEGEN ein Prostitutionsverbot aussprechen, zählen zu den Profiteuren dieser Milliardenindustrie und lassen junge Frauen in ihren Studios selbst anschaffen gehen.

    Die vieldiskutierte "Freiwilligkeit" gehört nur einer Minderheit an, der der überwiegende Teil  von Zwang, Armut, Missbrauchsopfer und Drogenabhängige gegenüberstehen.

    Mit dem Ende 2001 vom Bundestag verabschiedeten Prostitutionsgesetz geht Schwarzer unerbittlich ins Gericht. Die aus drei Paragraphen bestehende und von Rot-Grün verabschiedete Norm schaffte nicht nur die Sittenwidrigkeit der Prostitution ab. Es ging auch darum, Prostitution als einen Beruf zu fassen. Prostituierte können ihr vorher vereinbartes Entgelt nun einklagen und sich regulär in den gesetzlichen Kranken-, Arbeitslosen und Rentenversicherungen versichern. Allerdings haben das nur etwas mehr als 40 getan. Allein schon der merkwürdig-naive Versuch, das Prinzip „gute Arbeit“ in der Prostitution durchzusetzen, ist also gescheitert.
    Alice Schwarzer ist jedoch überzeugt, dass die Norm von grundlegendem Übel ist. „Das linke und liberale Milieu hat total versagt in der Sexualpolitik“, zürnt sie. Der Hauptfehler sei die Leugnung der Machtverhältnisse zwischen Kindern und Erwachsenen bei der Pädophilie, zwischen Männern und Frauen in der Prostitution. „Das Prostitutionsgesetz trägt die Handschrift der Frauenhändler und ihrer Lobbyisten und Lobbyistinnen.“ Seither sei Deutschland zu einer Drehscheibe für Frauenhandel und zum Paradies der Sextouristen aus den Nachbarländern geworden. „Das wird jetzt ein Machtkampf werden nicht nur zwischen Prostitutionsgegnern wie mir und liberalen und linken Prostitutionsschönrednern.“ Die Prostitutionsindustrie setze laut Statistischem Bundesamt in Deutschland im Jahr 14,6 Milliarden Euro um. Es gehe also um „massive Interessen“ und nicht um ein paar Frauen, die angeblich freiwillig als Prostituierte arbeiteten.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/debatte-ueber-prostitutionsverbot-gegen-den-strich-12689886.html
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    Prostitutionsverbot: Pro und Kontra

    Beitrag von maxikatze am Sa 7 Dez 2013 - 10:57

    Prostitution verbieten? Warum? Wenn schon, dann Zwangsprostitution verbieten.
    Man sollte  auch nicht die Freier  bestrafen. Sondern einzig und allein die Zuhälter. Das sind die eigentlichen Schmarotzer, die sich auf Kosten der Frauen bereichern, die unter falschen Versprechungen aus dem Ausland nach Deutschland gelockt wurden. Diese Leute sollten ausnahmslos vor Gericht gestellt und verurteilt werden. 
    Wäre ich Richterin, liesse ich keinerlei Milde walten. Fünf Jahre gesiebte Luft atmen wären, wenn es nach mir ginge, durchaus drin. Twisted Evil

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    Re: Prostitutionsverbot: Pro und Kontra

    Beitrag von Schlau am Sa 7 Dez 2013 - 11:36

    genau um die geht es und die sollen weg ab in den Knast die wo wirklich Freiwillig machen die können weiter machen. Damit das bei unseren armen Männern nicht das zeug aus dem Hirn rauskommt Wink
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    Re: Prostitutionsverbot: Pro und Kontra

    Beitrag von Ali am Sa 7 Dez 2013 - 12:52

    Willkommen @maxikatze und hallo @schlau,

    wie wollt ihr sonst die Täter ergreifen, wenn Prostitution straffrei bleibt?
    Die Gesetze gegen Menschenhandel & Zwangsprostitution reichen eben nicht aus, wie man den obigen Arikeln schon entnehmen kann.

    Es geht nicht um eine Bestrafung irgendwelcher Prostituierten sondern diese moderne Form der Sklaverei.
    Täter sind nicht nur Zuhälter und Menschenhändler, auch eigene Familien, die ihre Kinder(!) "verkaufen", genauso wie Althuren, die Bordelle und Studios betreiben und junge (ausländische ) Frauen anschaffen lassen.

    An die Bundeskanzlerin und den Bundestag


    Prostitution ist „das älteste Gewerbe der Welt“? Prostitution ist „ein Beruf wie jeder andere“? Prostitution wird es immer geben, denn ihre Abschaffung ist utopisch? Falsch. Auch die Abschaffung der Sklaverei galt vor gar nicht so langer Zeit noch als Utopie. Und auch wenn die Sklaverei aus unserer Welt keineswegs ganz verschwunden ist, so wäre es heutzutage für einen aufgeklärten, demokratischen Staat doch undenkbar, die Sklaverei zu tolerieren oder gar zu propagieren.

    http://www.emma.de/unterzeichnen-der-appell-gegen-prostitution-311923


    Klar ist, dass Deutschland seit dem Prostitutionsgesetz 2002 in dieser Frage ein liberales Land ist. Prostitution ist nicht mehr sittenwidrig, Frauen sollten bessere Arbeitsbedingungen haben, sich sozialversichern können. 44 Frauen haben das bisher in ganz Deutschland getan. Ziel des Gesetzes war die Befreiung der Frauen. Heute steht es in der Kritik: Befreit worden seien vielmehr die Zuhälter.

    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/prostitution-die-freiheit-der-freier-die-freiheit-der-frauen-12656514.html
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    Ali
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    Modell Schweden

    Beitrag von Ali am Sa 7 Dez 2013 - 13:00

    Prostitution verboten, die Freier bleiben

    Wer in Schweden zu einer Prostituierten geht, wird bestraft. Die Regierung ist überzeugt von dem Verbot für Freier, doch es gibt viele Schlupflöcher.

    von Lisa Caspari


    Straßenprostitution hat sich nach dem Verbot in Schweden halbiert  |  © Patrick Pleu/dpa

    Das liberale Deutschland und das restriktive Schweden – beim Umgang mit Sexarbeitern konnte es lange fast keinen größeren Unterschied geben. Prostitution ist in Deutschland ein offiziell anerkanntes Gewerbe, Sex kann ganz legal gekauft werden. In Schweden hingegen werden Freier bestraft, wenn sie für sexuelle Handlungen bezahlen. Ganz gleich ob sie dies mit Geld tun oder mit teuren Geschenken, Alkohol oder Drogen. Selbst der Versuch  ist strafbar. Bis zu einem Jahr Haft droht einem Freier laut Gesetz, die Prostituierten bleiben unbehelligt. 
    In Deutschland plant die Große Koalition eine Verschärfung des Prostitutionsrechts - allerdings nur für bestimmte Fälle. Die deutsche Feministin Alice Schwarzer zieht das restriktive schwedische Verbotsmodell daher gerne als Positivbeispiel für den Umgang mit Prostitution heran. Doch hat es wirklich so viel gebracht?


    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-12/schweden-prostitution-verbot-freier-strafe


    Prostitutionsverbot in Schweden: "Glückliche Huren gibt es nicht"

    Von André Anwar, Stockholm

    Das Prostitutionsverbot in Schweden zeigt Wirkung: Die Zahl der Huren und der Menschenhandel haben deutlich abgenommen. Den Frauen wird beim Ausstieg aus der Szene geholfen, die Ächtung des Kaufs sexueller Dienstleistungen bereits im Grundschulunterricht vermittelt.


    http://www.spiegel.de/politik/ausland/prostitutionsverbot-in-schweden-glueckliche-huren-gibt-es-nicht-a-515779.html
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    Ali
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    "Ruhe im Puff" von Matthias Braunmar

    Beitrag von Ali am Sa 7 Dez 2013 - 13:45

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    Geplante Änderungen beim Prostitutionsgesetz

    Beitrag von Ali am Sa 7 Dez 2013 - 14:58

    Gewissenlose Freier im Visier



    Strafen für Freier und eine genauere Kontrolle von Bordellen: Die große Koalition will das Prostitutionsgesetz verschärfen und damit vor allem gegen Zwangsprostitution vorgehen. Was genau geplant ist - und ob Änderungen überhaupt notwendig sind. Die wichtigsten Fragen und Antworten. 



    http://www.sueddeutsche.de/politik/geplante-aenderungen-beim-prostitutionsgesetz-gewissenlose-freier-im-visier-1.1834137

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    Re: Prostitutionsverbot: Pro und Kontra

    Beitrag von maxikatze am Sa 7 Dez 2013 - 21:37

    Wenn kein Zuhälter da ist und die Prostituierten sozusagen selbstständig arbeiten, kann doch von Sklaverei keine Rede sein. Bitte nicht falsch verstehen, nicht, dass ich es  begrüsse, wenn Frauen auf diese Art ihren Lebensunterhalt verdienen. Aber das soll jede für sich entscheiden. 
    Mal abgesehen davon,dass ich keinen Puffgänger in einer Beziehung akzeptieren würde. Aber das ist ein anderes Thema.
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    Ali
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    Re: Prostitutionsverbot: Pro und Kontra

    Beitrag von Ali am Sa 7 Dez 2013 - 22:36

    maxikatze schrieb:Wenn kein Zuhälter da ist und die Prostituierten sozusagen selbstständig arbeiten, kann doch von Sklaverei keine Rede sein. Bitte nicht falsch verstehen, nicht, dass ich es  begrüsse, wenn Frauen auf diese Art ihren Lebensunterhalt verdienen. Aber das soll jede für sich entscheiden. 
    Mal abgesehen davon,dass ich keinen Puffgänger in einer Beziehung akzeptieren würde. Aber das ist ein anderes Thema.
    Um diese wenigen geht es auch nicht. Aber auch ohne Zuhälter ist der Preis, den diese Damen zahlen sehr hoch und die meisten von ihnen landen am Ende doch noch in der Armut oder werden selbst zu Bordell- und Studiobetreiberinnen um dann als Althuren, junge (ausländische) Frauen anschaffen zu lassen.
    Und ganz oft sind es Drogenprobleme, die sich innerhalb einer solchen Karriere entwickelt haben um ihren ganzen Abscheu überhaupt zu ertragen.
    Ein Teufelskreis.
    Um sich wegen der  immer grösser werdenden Konkurrenz überhaupt über Wasser halten zu können, wird dann in sehr vielen Fällen auch mal - auf häufigen Wunsch der Freier - auf ein Kondom verzichtet oder es wird sich auf Praktiken eingelassen, die nicht unbedingt präferiert werden.

    Hier mal ein intensiverer Einblick in den Escort Service, wo  Frauen sicherlich nicht reich werden sondern ihnen immer noch zu einem Nebenjob geraten wird.

    Anna´s Escort-Tagebuch

    http://escort-tagebuch.com/
    Die meisten Männer/Partner können damit nicht leben. Beziehungen brechen deswegen auseinander und auch später, sollten sie je davon erfahren, kommt es zu  Vorwürfen und Brüchen.
    Es kostet nicht nur die eigene Mann/Frau Beziehung ( für den Partner UND für einen selbst ) sondern auch die Beziehung zu anderen Familienmitgliedern zerbricht sehr oft daran.
    Liest man das nicht auch in den Gesichtern??

    Warum es überhaupt erst gesellschaftlich akzeptieren, dass der Körper einer Frau oder auch der eines Mannes ( Strichertendenz steigend ) zur Ware degradiert wird??

    Darf ich denn auch freiwillig meine Organe verkaufen?? Wink

    Ich bin definitiv für eine Reform und stärkere Kontrollen.
    Es sind die Zuhälter, die den Menschenhandel und die Zwangsprostitution mehr & mehr haben florieren lassen, Deutschland ist das Bordell Europas, und die Freier Bestimmen die Nachfrage.
    Sex und Begierde wird brutalisiert.

    Darf  eine Prostituierte sich denn später das Leben nehmen oder wird nicht jeder andere auch davor geschützt freiwillig Suizid zu begehen?
    Oder WARUM ist es mir nicht erlaubt freiwillig härtere Drogen zu nehmen?

    (...)

    Seit ein paar Wochen lesen, hören, sehen wir die immergleichen drei bis vier "freiwilligen Prostituierten" auf allen Kanälen. Sie haben wunderbare Namen. Namen wie Felicitas Schirow, Amber Laine oder Undine de Riviere. Und sie sind glücklich darüber, dass sie mit der Ausübung ihres "selbstbestimmten Berufes" Männer glücklich machen dürfen.
    Doch wer sind diese Frauen eigentlich? Die eine zum Beispiel ist eine Bordellbetreiberin in Berlin, die zweite eine Bordellbetreiberin in Wuppertal, beide lassen andere, jüngere und meist ausländische Frauen für sich anschaffen. Die dritte ist als gutverdienende Domina tätig auf der Reeperbahn. Da, wo sich vor zwanzig Jahren nach jahrzehntelangem Anschaffen die berühmte Domina Domenica als Streetworkerin engagierte, um "die Mädchen von der Straße runterzuholen". Undine ist nebenberufliche "Pressesprecherin": vom "Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen". Dieser Verband wurde vor wenigen Wochen gegründet, und hat knapp hundert Mitglieder, von denen etliche deklarierte sowie kaschierte Bordellbetreiber und Bordellbetreiberinnen sind.

    (...)

    In unserer modernen Welt, in der es, zumindest im "freien Westen", keine offene Unterdrückung und Ausbeutung mehr geben darf, funktioniert es inzwischen blendend über die Verinnerlichung. Und da, wo die Ausgebeuteten selber nicht reden können bzw. verstummt sind, wird es stellvertretend für sie erledigt: von "freiwilligen Prostituierten" zum Beispiel. Und „jungen Feministinnen“. Hinter denen verbergen sich die tatsächlichen Profiteure - und lachen sich vermutlich ins Fäustchen über das verschleiernde Gewölke in den Feuilletons.

    Eigentlich ist es ganz einfach. Stellen Sie es sich nur einen Moment lang vor: Sie liegen nackt auf einem Bett im "Laufhaus" oder "Studio". Oder sie stehen halbnackt an einen Baum gelehnt im Gebüsch an einer Ausfallstraße. Der Mann wird Ihnen danach einen Schein geben. 50 Euro , wenn es viel ist. 10 Euro, wenn es wenig ist. Er sagt "Na, Schätzchen" zu ihnen. Oder auch "Du alte Fotze". Er kann Sie anfassen. Am ganzen Körper. In Sie eindringen. In jede Öffnung. Das heißt: Anal kostet extra. Ins Gesicht abspritzen auch.

    http://www.aliceschwarzer.de/artikel/editorial-312913

    Schlau

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    Re: Prostitutionsverbot: Pro und Kontra

    Beitrag von Schlau am So 8 Dez 2013 - 12:10

    Hallo An alle Smile

    wisst ihr, das es Freier gibt die Prutal sind? Da habe ich vor Monaten einen bericht gesehen und da haben mehrere Freier eine Roma frau Vergewaltigt dann geschlagen und dann angezündet und dann aus dem Fenster geworfen. Und auch viele Deutsche Frauen werden in Bordellen so wohl auch auf den Straßenstrich regelrecht zusammen geschlagen von ihren Freiern. Und Gott sei dank ist es so das wenigstens die großen Bordelle Kameras haben und auch Leute die wo den Damen dann Helfen. Bei den kleinen Bordellen ist das leider nicht so.
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    Ali
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    @Klausi

    Beitrag von Ali am So 8 Dez 2013 - 12:18

    Klausi: Und Gott sei dank ist es so das wenigstens die großen Bordelle Kameras haben und auch Leute die wo den Damen dann Helfen. Bei den kleinen Bordellen ist das leider nicht so.

    http://dies-jenes.forumieren.com/t20-prostitutionsverbot-pro-und-kontra#148
    Wenn es bei dieser Hilfe aber dann eigentlich oftmals nur darum geht, WER WEN schlagen darf, ist doch eigentlich niemandem wirklich damit gedient.

    Der Zuhälter/Bordellbetreiber als edler Ritter??
    Nicht wirklich!  Wink


    Und genau deswegen ist es auch ein Märchen, dass Prostitution vor sexuellen Gewaltübergriffen schützt.


    Zuletzt von Ali am So 8 Dez 2013 - 12:20 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

    Schlau

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    Re: Prostitutionsverbot: Pro und Kontra

    Beitrag von Schlau am So 8 Dez 2013 - 12:19

    Ali schrieb:Wenn es bei dieser Hilfe aber dann eigentlich oftmals nur darum geht, WER WEN schlagen darf, ist doch eigentlich niemandem wirklich damit gedient.

    Der Zuhälter/Bordellbetreiber als edler Ritter??
    Nicht wirklich!  Wink
    da hast du recht.
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    Ali
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    Alarm im Sperrbezirk - Ist Prostitution kriminell?

    Beitrag von Ali am Mi 11 Dez 2013 - 10:17

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    uvogast
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    Re: Prostitutionsverbot: Pro und Kontra

    Beitrag von uvogast am Mi 11 Dez 2013 - 12:29

    ich will mich mal aus der Diskussion, ob Prostitution kriminell ist oder nicht heraushalten.....

    Aber....ich glaube näher am Ball zu sein, wie die meisten User zusammen......

    A) ich weiß natürlich nicht (aus Desinteresse) wieviele Pro....es insgesamt gibt. ABER (ich schrieb das schon einmal im alten Forum bei Oldy) Die Protestuierten aus Kiel und dem Kieler Umland (privat, und in großer Zahl) kommen in schöner Regelmäßigkeit zu uns ins Labor. Erstens...weil sie sich nicht registrieren lassen wollen, und zweitens und drittens.....sie wollen weder vom Gesundheitsamt oder ihren Hausärzten dumm befragt werden. ZUR SACHE.......Diese Damen lassen sich sehr regelmäßig untersuchen, sind sehr umgänglich, und sogar teilweise sehr ansehnlich anzuschauen. Worauf ich hinaus will...... Die machen das alles seeeehr freiwillig und seeeeehr gern, die stehen auf mehrfachen GV täglich, und kassieren dafür auch noch so richtig €. NOCH FRAGEN ? Über die armen Lämmer in Händen der Prostitutionsmafia rede ich hier nicht. Ich wollte nur einmal die andere Seite zeigen.
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    Ali
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    Jo, ich hätte da schon noch ein paar Fragen ;-)

    Beitrag von Ali am Mi 11 Dez 2013 - 13:02

    uvogast:  Worauf ich hinaus will...... Die machen das alles seeeehr freiwillig und seeeeehr gern, die stehen auf mehrfachen GV täglich, und kassieren dafür auch noch so richtig €. NOCH FRAGEN ? Über die armen Lämmer in Händen der Prostitutionsmafia rede ich hier nicht. Ich wollte nur einmal die andere Seite zeigen.

    http://dies-jenes.forumieren.com/t20p17-prostitutionsverbot-pro-und-kontra#235


    Schön, dass du dich an der Diskussion beteiligst.
    Einvernehmlicher und grandioser Sex bedeutet für mich allerdings, dass dieser UNENTGELTLICH  stattfindet. Ist das nicht der Fall, kann es der tolle Sex, den diese Damen sooooooo gern machen also  gar nicht sein, oder??

    Oder hast du vielleicht eine Antwort darauf, WARUM sehr viele dieser Damen ( und Herren)  in der Drogen- und Alkoholabhängigkeit .....und schliesslich in der Armut landen???

    Last but not least, WARUM möchten 2/3 aller Prostituierten aus diesem "Gewerbe" aussteigen, wenn sie denn könnten???

    Wir dürfen unsere Organe nicht verkaufen, keinen Suizid begehen und unserem Körper nicht mit harten Drogen maltraitieren, aber ihn zu verkaufen oder umgekehrt als Ware zu betrachten, soll erlaubt sein???

    WARUM??

    Weil eine Mafia von Sexprofiteuren das so will?
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    Ali
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    Die Bordellbesitzerin und der Richter

    Beitrag von Ali am Mi 11 Dez 2013 - 15:21


    Felicitas Schirow ( Bordellbetreiberin )  Rainer Jensen/dpa

    Am 14. November hatte EMMA in der Berliner Urania ihr Buch über "Prostitution" vorgestellt. Jetzt lud Bordellbetreiberin Schirow (Foto) zur Gegenveranstaltung am selben Ort. Es sprach u.a. der Berliner Richter MacLean. Er verglich die Verfolgung von Freiern in Schweden mit den "lebensbedrohenden" Methoden der DDR-Grenzer.


    http://www.emma.de/artikel/felicitas-und-der-richter-312947

    Schlau

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    Re: Prostitutionsverbot: Pro und Kontra

    Beitrag von Schlau am Mi 11 Dez 2013 - 19:20

    nun ja, ich Glaube einiges dazu zu schreiben zu können. Aber ich lass es und frage mal ganz nett uvogast:

    Warum um gottes willen haben die meisten dann noch so komische Flecke Blaue Augen und immer so komische Pupillen ( ich glaube das nennt man Stecknadelnpupillen) ist nur dann üblich wenn man Drogen zu sich genommen hat.) Dann machen alle es Freiwillig und manche machen es so freiwillig so das sie für 50€ aha also müsste ich davon aus gehen das die zu viel Geld haben das sie nur 50€ kassieren und zu guter letzt lassen sie sich von zuhältern dann auch noch freihwillig Verbrügeln ok ich habs verstanden ( ironie aus)

    Es gibt welche die machen es freihwillig aber das sind nur eine Hand voll der rest muss es machen. und keine Dame erzählt dir das sie gezwungen wird.
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    Prostitution - Ein deutscher Skandal“ - Mein Blick auf die Podiumsdiskussion mit Alice Schwarzer in der Urania

    Beitrag von Ali am Do 12 Dez 2013 - 1:17

    Jetzt konnte ich es endlich einmal selber erleben. Wie die Medien ein verzerrtes Bild der Feministin Alice Schwarzer propagieren und wie das Anliegen des von EMMA initiierten Appells gegen Prostitution ad absurdum geführt werden soll



    Schwarzer betritt das Podium, mit ihr Helmut Sporer (Hauptkommissar, zuständig für Menschenhandel), Marie (Ex-Prostituierte), Sabine Constabel (Sozialarbeiterin und Streetworkerin) und Chantal Louis (Redakteurin bei EMMA). Die Stimmung im Saal ist von Anbeginn an sehr aufgeheizt. Während der Podiumsdiskussion stören immer wieder Zwischenrufe von Pro-Prostitution-AnhängerInnen. Schwarzer gibt erst einen Verweis darauf, dass die ZuschauerInnen im Anschluss die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen, dann entgegnet sie nur noch ein „Jetzt haltet doch mal die Klappe“. Im ersten Drittel der Veranstaltung versuchen ein paar Frauen auf das Podium zu stürmen, um ein Transparent auszubreiten, sie werden jedoch daran gehindert. Währenddessen springen im Zuschauerraum mehrere rote Regenschirme auf, welche als Zeichen der Pro-Prostitutions-Kampagne zu verstehen sind.
    Schwarzer reagiert darauf - wie gewohnt - locker.

    http://grenzbrecher.de/Start.php?site=ShowArticle&article=e1jbx0a7o2

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    Re: Prostitutionsverbot: Pro und Kontra

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