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    Prostitutionsverbot: Pro und Kontra

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    Schlau

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    Re: Prostitutionsverbot: Pro und Kontra

    Beitrag von Schlau am Fr 13 Dez 2013 - 11:40

    an  Uvogast


    das Glaube ich dir. Ich denke auch da gibt es unfreiwillige die meisten. Es geht mir ja nicht darum das Männer da nicht hin gehen dürfen sondern ich will den zwang und die Gewalt weg haben. das andere ist mir schnuppe. Hauptsache Über 18 Jahre. und da gebe ich dir recht das es ein riesen Problem ist wegen den Hausfrauendamen.

    Ali
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    Re: Prostitutionsverbot: Pro und Kontra

    Beitrag von Ali am Di 14 Jan 2014 - 15:37


    "Ich ekelte mich vor Euch und Euren Fantasien"

    Die Dänin Tanja Rahm hat mehrere Jahre als Prostituierte gearbeitet. In einem offenen Brief schreibt sie, was sie bei ihrer Arbeit empfand und dachte – und rechnet mit ihren Freiern ab.



    "Ich hatte nur Verachtung für Dich übrig. Du hast nämlich Zweifel in mir gesät. Zweifel, dass alle Männer so zynisch und untreu sind wie Du"



    Lieber Sex-Käufer,

    falls Du glaubst, dass ich jemals Lust auf Dich hatte, liegst Du schrecklich falsch. Nicht ein einziges Mal bin ich mit Lust zu meinem Job gegangen. Das Einzige, was mich beschäftigt hat, war, schnelles Geld zu verdienen. Verwechsle das nicht mit leicht, denn leicht war das nicht. Aber schnell, ja. Weil ich viele Tricks lernte, wie Du so schnell wie möglich kommst – sodass ich Dich, auf mir, unter mir oder hinter mir, so schnell wie möglich wieder loswerden konnte...

    http://www.welt.de/vermischtes/article123793374/Ich-ekelte-mich-vor-Euch-und-Euren-Fantasien.html
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    Ali
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    Ein Brief geht um die Welt

    Beitrag von Ali am Do 16 Jan 2014 - 14:16

    ...und ein Freier sieht rot. Hunderttausende Mal wurde der Brief der Ex-Prostituierten Tanja Rahm an den „Lieben Sexkäufer“ geklickt. Akif Pirinçci („Felidae“) antwortet. Wer noch nicht verstanden haben sollte, was Prostitution mit Menschenverachtung zu tun hat, sollte das Pamphlet an die „Liebe ehemalige Nutte Tanja Rahm“ lesen.


    http://www.emma.de/artikel/ein-brief-geht-um-die-welt-313283




    Peinlich wie immer!  Rolling Eyes 



    Nur, dass diese (Ex)Prostituierte sich nicht mehr erniedrigen lässt. „Das Gute daran ist“, mailte Tanja Rahm an EMMA, „dass jetzt all diese kranken Leute zeigen, was sie wirklich über Frauen und ehemalige Prostituierte denken.“ In der Tat.
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    maxikatze

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    Re: Prostitutionsverbot: Pro und Kontra

    Beitrag von maxikatze am Do 16 Jan 2014 - 15:15

    So peinlich finde ich den Brief von Akif P.  nicht. 
    Denn bei Tanja R. muss wohl davon ausgegangen werden, dass sie ohne Zuhälter gearbeitet hat. Und wenn das so ist, hat sie sich freiwillig  prostituiert. Ich  nehme mal an, dass Freiwilligkeit in der Branche vllt viel seltener vorkommt als man vermutet. Aber wer weiss das schon so genau?
     Nur - bei Freiwilligkeit darf man sich hinterher nicht beschweren. Sie alleine hat daran verdient und  hätte in der Hochphase des Geldverdienens aussteigen können, wenn ihr das zu widerwärtig erschien. Das Leben der Tanja R. ist ein denkbar schlechtes Beispiel dafür, den Kampf gegen Zwangsprostitution zu führen. Prostitution alleine hat nichts mit Menschenverachtung zu tun - Zwangsprostitution schon!
    Ich hätte nichts dagegen, sämtliche Clubs oder Bars zu schliessen, wenn Frauen sich dort prostituieren müssen, weil  andere den Haupterlös daraus  mitverdienen.
    Frauen, die sich prostituieren,   brauchen keine Schmarotzer, der ihnen das verdiente Geld wieder abnimmt. Es reicht, wenn es das Finanzamt eintreibt.
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    Ali
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    Re: Prostitutionsverbot: Pro und Kontra

    Beitrag von Ali am Do 16 Jan 2014 - 20:10

    maxikatze schrieb:So peinlich finde ich den Brief von Akif P.  nicht. 
    Denn bei Tanja R. muss wohl davon ausgegangen werden, dass sie ohne Zuhälter gearbeitet hat. Und wenn das so ist, hat sie sich freiwillig  prostituiert. Ich  nehme mal an, dass Freiwilligkeit in der Branche vllt viel seltener vorkommt als man vermutet. Aber wer weiss das schon so genau?
     Nur - bei Freiwilligkeit darf man sich hinterher nicht beschweren. Sie alleine hat daran verdient und  hätte in der Hochphase des Geldverdienens aussteigen können, wenn ihr das zu widerwärtig erschien. Das Leben der Tanja R. ist ein denkbar schlechtes Beispiel dafür, den Kampf gegen Zwangsprostitution zu führen. Prostitution alleine hat nichts mit Menschenverachtung zu tun - Zwangsprostitution schon!
    Ich hätte nichts dagegen, sämtliche Clubs oder Bars zu schliessen, wenn Frauen sich dort prostituieren müssen, weil  andere den Haupterlös daraus  mitverdienen.
    Frauen, die sich prostituieren,   brauchen keine Schmarotzer, der ihnen das verdiente Geld wieder abnimmt. Es reicht, wenn es das Finanzamt eintreibt.

    Tanja Rahm  ist sicher kein gutes Beispiel, wenn es denn  um Zwangsprostitution geht, da stimme ich dir zu, da sie die WAHL  gehabt hat.
    Da war Selbstverachtung VOR der erlebten Menschenverachtung. Und die Verachtung Hure - Freier folgt auf dem Fuss.
    Akif Pirinci in seiner Doppelmoral, Männer mehr Sexualität zuzugestehen als Frauen, macht das deutlich.

    Schlau

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    Re: Prostitutionsverbot: Pro und Kontra

    Beitrag von Schlau am Do 16 Jan 2014 - 21:14

    Ali schrieb:
    maxikatze schrieb:So peinlich finde ich den Brief von Akif P.  nicht. 
    Denn bei Tanja R. muss wohl davon ausgegangen werden, dass sie ohne Zuhälter gearbeitet hat. Und wenn das so ist, hat sie sich freiwillig  prostituiert. Ich  nehme mal an, dass Freiwilligkeit in der Branche vllt viel seltener vorkommt als man vermutet. Aber wer weiss das schon so genau?
     Nur - bei Freiwilligkeit darf man sich hinterher nicht beschweren. Sie alleine hat daran verdient und  hätte in der Hochphase des Geldverdienens aussteigen können, wenn ihr das zu widerwärtig erschien. Das Leben der Tanja R. ist ein denkbar schlechtes Beispiel dafür, den Kampf gegen Zwangsprostitution zu führen. Prostitution alleine hat nichts mit Menschenverachtung zu tun - Zwangsprostitution schon!
    Ich hätte nichts dagegen, sämtliche Clubs oder Bars zu schliessen, wenn Frauen sich dort prostituieren müssen, weil  andere den Haupterlös daraus  mitverdienen.
    Frauen, die sich prostituieren,   brauchen keine Schmarotzer, der ihnen das verdiente Geld wieder abnimmt. Es reicht, wenn es das Finanzamt eintreibt.

    Tanja Rahm  ist sicher kein gutes Beispiel, wenn es denn  um Zwangsprostitution geht, da stimme ich dir zu, da sie die WAHL  gehabt hat.
    Da war Selbstverachtung VOR der erlebten Menschenverachtung. Und die Verachtung Hure - Freier folgt auf dem Fuss.
    Akif Pirinci in seiner Doppelmoral, Männer mehr Sexualität zuzugestehen als Frauen, macht das deutlich.
    sie hatte zwar kein Zuhälter aber sie MUSSTE es trotzdem tun.
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    Ali
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    Re: Prostitutionsverbot: Pro und Kontra

    Beitrag von Ali am Do 16 Jan 2014 - 21:18

    Schlau schrieb:
    sie hatte zwar kein Zuhälter aber sie MUSSTE es trotzdem tun.

    Warum MUSSTE?

    Schlau

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    Re: Prostitutionsverbot: Pro und Kontra

    Beitrag von Schlau am Do 16 Jan 2014 - 21:45

    Ali schrieb:
    Schlau schrieb:
    sie hatte zwar kein Zuhälter aber sie MUSSTE es trotzdem tun.

    Warum MUSSTE?
    http://grundgesetzaktiv.de/phpBB3/viewtopic.php?f=66&t=1842&p=56835#p56835

    weil es Situationen gibt da braucht man keinen Zuhälter und trotzdem ist es ein zwang, weil man dringend Geld für zb Kind usw braucht
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    Ali
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    Re: Prostitutionsverbot: Pro und Kontra

    Beitrag von Ali am Do 16 Jan 2014 - 22:11

    Schlau schrieb:
    Ali schrieb:
    Schlau schrieb:
    sie hatte zwar kein Zuhälter aber sie MUSSTE es trotzdem tun.

    Warum MUSSTE?
    http://grundgesetzaktiv.de/phpBB3/viewtopic.php?f=66&t=1842&p=56835#p56835

    weil es Situationen gibt da braucht man keinen Zuhälter und trotzdem ist es ein zwang, weil man dringend Geld für zb Kind usw braucht

    Danke für den link!  Wink
    Es mag vorübergehende Ausnahmesituationen geben, eine unvorhergesehene Operation oder ähnliches, wo man ganz schnell Geld braucht für lebenswichtige Maßnahmen, die sonst keiner zahlt und  wo man ganz schnell & (un)verschuldet in Not gekommen ist.

    Kinder sollte man aber vorausschauend in die Welt setzen und wenn diese dann da sind und es passiert trotzdem noch etwas Unvorhergesehenes, dann ist das immer noch etwas anderes als damit einfach nur seinen Lebensunterhalt aufzubessern.

    Die Aufbesserung des Lebensunterhalts ist kein MUSS, auf diese Art & Weise ist sie sogar selbstzerstörerisch, sonst gäbe es nicht soviele drogenabhängige unter den Prostituierten, weil sie den Ekel vor dem Freier und sich selbst nicht ertragen.

    Schlau

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    Re: Prostitutionsverbot: Pro und Kontra

    Beitrag von Schlau am Fr 17 Jan 2014 - 8:03

    Ali schrieb:
    Schlau schrieb:
    Ali schrieb:
    Schlau schrieb:
    sie hatte zwar kein Zuhälter aber sie MUSSTE es trotzdem tun.

    Warum MUSSTE?
    http://grundgesetzaktiv.de/phpBB3/viewtopic.php?f=66&t=1842&p=56835#p56835

    weil es Situationen gibt da braucht man keinen Zuhälter und trotzdem ist es ein zwang, weil man dringend Geld für zb Kind usw braucht

    Danke für den link!  Wink
    Es mag vorübergehende Ausnahmesituationen geben, eine unvorhergesehene Operation oder ähnliches, wo man ganz schnell Geld braucht für lebenswichtige Maßnahmen, die sonst keiner zahlt und  wo man ganz schnell & (un)verschuldet in Not gekommen ist.

    Kinder sollte man aber vorausschauend in die Welt setzen und wenn diese dann da sind und es passiert trotzdem noch etwas Unvorhergesehenes, dann ist das immer noch etwas anderes als damit einfach nur seinen Lebensunterhalt aufzubessern.

    Die Aufbesserung des Lebensunterhalts ist kein MUSS, auf diese Art & Weise ist sie sogar selbstzerstörerisch, sonst gäbe es nicht soviele drogenabhängige unter den Prostituierten, weil sie den Ekel vor dem Freier und sich selbst nicht ertragen.
    moin Ali,

    Ali, weist du, manche Leute reagieren auf gewisse Situationen ganz anders als andere. Manche Latschen zum Jobcenter wenn ihnen den Boden Unter den Füssen weg gezogen wird. Sprich wenn der Ehemann Stirbt zb und die mit den Kindern alleine da steht.Manche können auch noch zu Bekannte gehen um Geld zu Pumpen. Andere lassen ihr Haus/ Wohnung runterkommen andere wiederum Verfallen den Alkohol usw und wiederum andere Arbeiten als "Nutten" auch ohne Zuhälter. Zwar in einer hinsicht freiwillig ( weil sie ja kein Zuhälter haben) aber in der anderen hinsicht nicht freiwillig. weil sie brauchen ja das Geld dringend, wegen was auch immer. wenn man das Geld notwendig braucht und zwar in den nächsten Tagen, dann hast du folgende möglichkeiten: du gehst zum Jcenter, was in der Zeit sinnlos ist weil das Geld ca 3 wochen später kommt. oder du tätest Betteln gehen auf der Straße was auch sinnlos ist, weil so viel Geld kriegt man nicht zusammen. Oder du tätest dir nen Job suchen was wiederum auch in der Lage sinnlos ist den man braucht das Geld eigentlich gleich. Also was tätest du machen?  Ich sagst dir: wenn du in einer Situation bist wo du kein ausweg mehr findest dann geht man auf den Strich. mir haben so viele Frauen so einiges erzählt und ich habe einiges mitbekommen das ist manchmal zum Heuln und es ist nicht übertieben. Wer einmal das macht der kommt so schnell nicht mehr da raus. Und ja es gibt sehr viele die Drogen nehmen aber das wiederum kommt von den Zuhältern die ihnen das zeug reinstopfen damit die Damen die Beine breit machen.
    ich möchte noch kurz auf die Freier zu sprechen kommen. Ich habe freier miterlebt( und nein, ich bin nicht auf den strich gegangen) die waren so Brutal zu den Damen ich denke, das können so manche gar nicht Glauben. Manchmal noch Prutaler als Zuhälter. Es gibt aber auch ganz nette und liebe aber die werden weniger Sad
     wie einer schrieb zu dem Thema: das Ganze ist vielschichtig. wohl war.
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    maxikatze

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    Re: Prostitutionsverbot: Pro und Kontra

    Beitrag von maxikatze am Fr 17 Jan 2014 - 8:43

    "...Akif Pirinci in seiner Doppelmoral, Männer mehr Sexualität zuzugestehen als Frauen, macht das deutlich."


    Moin :-)

    Dann reib`ihm bei fb das mal unter die Nase. Auf das Problemthema Zwangsprostitutionen ist weder Akif noch irgendein anderer User drauf eingegangen. Die finden zwar immer schnell beleidigende Worte gegenüber dieser ehemaligen Prostituierten , aber das eigentliche Problem wird beiseite gewischt. Das existiert für die gar nicht.

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    Re: Prostitutionsverbot: Pro und Kontra

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