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    Schwarze israelische Abgeordnete darf kein Blut spenden

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    Gast
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    Schwarze israelische Abgeordnete darf kein Blut spenden

    Beitrag von Gast am Do 12 Dez 2013 - 19:22



    Schwarze israelische Abgeordnete darf kein Blut spenden

     
    Die Weigerung israelischer Rotkreuzhelfer, bei einer Spendenaktion das Blut der schwarzen Parlamentsabgeordneten Pnina Tamano-Schata zu akzeptieren, hat einen Skandal ausgelöst. Es stellte sich heraus, dass die Sanitäter nach Richtlinien des israelischen Gesundheitsministeriums handelten, die Blutspenden von in Afrika geborenen Menschen grundsätzlich ablehnen.


    Wie der staatliche israelische Rundfunk heute berichtete, soll am Montag im Gesundheitsausschuss der Knesset eine Änderung der Vorgaben beraten werden.


    Die in Äthiopien geborene Politikerin hatte an der Blutspendeaktion teilnehmen wollen, die in der Knesset stattfand. Nachdem die Rotkreuzmitarbeiter ihr die ministeriellen Richtlinien vorlegten, in denen es heißt, das Blut nicht in Israel geborener äthiopischer Juden sei ungeeignet, weil es Malaria- oder Aids-Erreger verbreiten könne, empörte sich die 32-jährige Tamano-Schata in TV-Interviews: „Ich durfte in Israel Militärdienst leisten und zwei Kinder zur Welt bringen. Es gibt keinen Grund, mich so zu behandeln.“


    Großdemos wegen Blutspendeverbots


    Bereits vor 16 Jahren hatte es in Jerusalem große Demonstrationen gegeben, als Medien aufdeckten, dass Blutspenden bestimmter Bevölkerungsgruppen heimlich ausgesondert und vernichtet wurden.

    Jetzt zeigten sich Politiker aus allen Lagern überrascht, dass die diskriminierenden Vorschriften für in Äthiopien geborene Bürger weiter in Kraft sind.


    Ministerpräsident Benjamin Netanjahu rief die Abgeordnete der liberalen Zukunftspartei an und versicherte ihr, die Direktiven würden sofort auf den Prüfstand gestellt. In Israel leben rund 120.000 Juden äthiopischer Abstammung, von denen zwei Drittel in Afrika geboren sind.

    http://orf.at//stories/2210160/


    ach wie nett: die Politiker zeigen sich überrascht, dass es etwas gibt, was es "immer" gab und deren ministeriellen Richtlinien wer herausgibt....?....der Weihnachtsmann oder wer?

    na ja, warum soll das need-to-know-Prinzip (Kenntnis nur bei Bedarf) ausgerechnet in Isreal nicht funktionieren? 

    http://de.wikipedia.org/wiki/Need-to-know-Prinzip
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    DieLara

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    Warum in die Ferne schweifen?

    Beitrag von DieLara am Fr 13 Dez 2013 - 22:47

    Hat sich schon mal jemand eingehend mit den vielen "Ausschlusskriterien" bei Spenderblut in Deutschland befasst?

    Nein!?

    Dann sollte er das schleunigst nachholen.  study

      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Sa 21 Jul 2018 - 17:28