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    Der Fall Debra Jean Milke

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    maxikatze

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    Re: Der Fall Debra Jean Milke

    Beitrag von maxikatze am So 26 Jan 2014 - 13:38

    Ali schrieb:
    Das Prozess-Drama fängt von vorne an

    Berlin/Phoenix – 



    Herber Rückschlag für Debbie Milke (50). Das Gericht in Arizona entschied, dass ihr noch einmal wegen Mordes an ihrem Sohn (4) der Prozess gemacht werden darf
    Nach über 20 Jahren in der Todeszelle sind ihre Haare dünn geworden. Das aktuellste Foto von Debbie Milke zeigt sie vor einer Woche bei Interviews mit Journalisten.
    Zwar ist sie mit Fußfesseln auf Kaution frei, doch ihr Kampf um echte Freiheit ist zäh. Richterin Rosa Mroz ließ die Argumente der Verteidiger nicht gelten, dass eine erneute Verhandlung rechtswidrig sei: „Der Prozess wird noch einmal verhandelt. Ich sehe keine Beweise dafür, dass die Staatsanwaltschaft mit Absicht Beweise verheimlicht hat. Nur dann ist eine zweite Anklage verfassungswidrig.“
    Doch es besteht noch Hoffnung: Der Hauptzeuge ihres ersten Prozesses, der Ex-Polizist Armando Saldate, weigert sich, noch einmal auszusagen. Damit könnte das Verfahren wegen Mangels an Beweisen eingestellt werden.


    http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/debbie-milke-das-prozess-drama-faengt-von-vorne-an,7169128,25979924.html


    Dann hoffen wir mal, dass sich ein zweites "Im Zweifel GEGEN den Angeklagten" nicht wiederholt.
    Hängt  alles wieder am seidenen Faden? 
    Ehrlich gesagt, verstehe ich deren Rechtsauffassung immer weniger. Auch wenn die Staatsanwaltschaft keine Beweise absichtlich verheimlicht hat, frage ich mich: Welche Beweise? Etwa die Lügen von Saldate?  Gibt es denn jetzt Beweise, die vorher angeblich verheimlicht wurden,  dass das unbedingt nochmal aufgerollt werden muss? 
    Dass sowieso keine Staatsanwaltschaft Beweise absichtlich verheimlicht, dürfte doch auch klar sein. Denn welche Staatsanwaltschaft hätte  Interesse daran, ihre "Beweise" gegen den Täter zu verschweigen?
    Mir kommt es so vor, als ob da einige unbedingt verurteilen wollen und einen Mörder brauchen - egal ob schuldig oder nicht.

    Ali
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    Re: Der Fall Debra Jean Milke

    Beitrag von Ali am So 26 Jan 2014 - 14:04

    maxikatze schrieb:Hängt  alles wieder am seidenen Faden? 
    Ehrlich gesagt, verstehe ich deren Rechtsauffassung immer weniger. Auch wenn die Staatsanwaltschaft keine Beweise absichtlich verheimlicht hat, frage ich mich: Welche Beweise? Etwa die Lügen von Saldate?  Gibt es denn jetzt Beweise, die vorher angeblich verheimlicht wurden,  dass das unbedingt nochmal aufgerollt werden muss? 
    Dass sowieso keine Staatsanwaltschaft Beweise absichtlich verheimlicht, dürfte doch auch klar sein. Denn welche Staatsanwaltschaft hätte  Interesse daran, ihre "Beweise" gegen den Täter zu verschweigen?
    Mir kommt es so vor, als ob da einige unbedingt verurteilen wollen und einen Mörder brauchen - egal ob schuldig oder nicht.

    Wenn du dir das Video anschaust, dann wirst du sehen, dass der Zeitablauf der Tat nicht stimmt. Es wurden die entsprechenden Zeugen nicht vor Gericht vernommen, z. B. ( Jean Pugh ). Es ging niemals um 3 Schüsse, sondern insgesamt wurden 7 abgegeben.
    https://www.youtube.com/watch?v=g0vPmT7rqHI

    Es geht also um entlastende Beweise.

    Die Jury hatte gar nicht einmal wegen Saldate zu ihrem  Schuldspruch gefunden, sondern wegen eines Tapes ( Verhör Saldate mit Sandra Pickinpaugh - Schwester ), das von der Staatsanwaltschaft hintenrum der Jury zugespielt , aber niemals im Gericht abgespielt wurde.

    Man hatte die Schwester ebenso im Glauben gelassen, dass Debra gestanden hätte und da das schwesterliche Verhältnis ausserordentlich getrübt war, hat sie daraufhin  erst Recht schlecht über Debra gesprochen. In einem Interview mit Paul Huebl erzählt eine der Jurorinnen, dass DAS der ausschlaggebende Moment für den Schuldspruch für die Jury war. Sie wussten auch nichts von den Einschüchterungen dieser Zeugin gegenüber selbst im Gefängnis zu landen und einer zu früh eingeleitetenden Geburt um den Gerichtstermin wahren zu können. Heute weiss die Schwester, dass sie reingelegt wurde.

    Wenn es zum Prozess im Februar 2015 kommt, dann dürften diese Dinge alle noch sehr, sehr interessant werden.
    Dass man jetzt der Staatsanwaltschaft noch nichts beweisen kann, will nichts heissen. So sehr ich auch den Freispruch JETZT gewollt hätte, es mag noch sein Gutes haben ( vor allem bei einer Gegenklage) wenn der ganze Dreck der Staatsanwaltschaft auf den Tisch kommt. Denn dann werden auch die anderen Zeugen aufgerufen.
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    Gedanken zum Prozess

    Beitrag von Ali am Mo 27 Jan 2014 - 17:20

    jor25, einer meiner Lieblingsschreiber bei allmystery, schreibt dazu folgendes:


    Ich sehe es ähnlich: Sich hinzustellen und zu behaupten, die Staatsanwaltschaft habe damals nicht mit Absicht nichts von Saldates Vorgeschichte erwähnt (wobei man impliziert, dass dies rein versehentlich und ohne Hintergedanken geschehen sei), das zeugt schon von einem enormen Maß an Naivität. Aber wie sagt die Redewendung? „Auf hoher See und vor Gericht ist man in Gottes Hand…“

    So wie die Richterin den Fall kurzfristig beenden kann, kann sie ihn natürlich auch weiter laufen lassen. Man wird abwarten müssen, wie das Berufungsgericht über den Einwand der Staatsanwaltschaft bzgl. des vom Bezirksgericht bestätigten Zeugnisverweigerungsrechtes Saldates entscheidet. Wird der Beschluss von Frau Mroz bestätigt, wird die Staatsanwaltschaft beim sicherlich kurz darauf folgenden Status-Hearing erklären müssen, wie sie den Fall weiter zu verfolgen gedenkt. Die Verteidigung wird mit einem Antrag auf Einstellung des Verfahrens antworten. Sollte dem nicht entsprochen werden, geht die Tendenz wohl in der Tat in Richtung einer Prozess-Neuauflage Anfang 2015, denn ein stärkeres Argument der Verteidigung als die Einstellung des Verfahrens aufgrund fehlender Beweise und Belastungszeugen zu beantragen, wird es wohl kaum geben.

    Das gleiche hätten wir wohl zu erwarten, falls das Berufungsgericht Frau Mroz‘ Entscheidung verwirft und Saldate das Zeugnisverweigerungsrecht abspricht. Er müsste sich folglich vor der Richterin erklären und Stellung nehmen. Bei seiner Anhörung im Dezember hatte er bereits angedeutet, dass sich seine Aussage dann prinzipiell nicht von der damals getätigten unterscheiden würde. Würde er diese dann also tatsächlich so wiederholen, wäre ein neuer Prozess 2015 wohl ebenfalls unumgänglich.

    Die Entscheidung des Berufungsgerichts wird bekanntlich innerhalb der nächsten zwei Monate erwartet. Sobald diese vorliegt, werden wir schon sehr viel klarer sehen, welche Richtung das Geschehen nehmen wird. Da im Land der unbegrenzten Möglichkeiten nichts vorhersehbar ist, bleibt abschließend nur zu sagen, dass es traurigerweise spannend bleibt.


    http://www.allmystery.de/themen/km84703-46

    Ich gehe trotz alledem davon aus, dass Frau Mroz ihr Amt pflichtbewusst und gewissenhaft ausübt und selbstverständlich alles daran setzt, Neutralität zu wahren und sich strikt an die Vorgaben des Gesetzes zu halten. Andernfalls wäre es beispielsweise auch kaum zu einer Freilassung auf Kaution und der Anerkennung von Saldates Zeugnisverweigerungsrecht gekommen. Von Befangenheit habe ich nicht geredet und möchte ihr das auch nicht unterstellen.

    Es ist auch nicht richtig, dass die Staatsanwaltschaft die Jury in einem Prozess ganz allein bestimmen kann. Die einzelnen Geschworenen werden paritätisch von der Verteidigung und der Anklage gewählt. Ich stimme aber zu, dass die Staatsanwaltschaft ihrerseits versuchen wird, möglichst solche Geschworenen auszuwählen, die leicht beeinflussbar oder auch besonders religiös sind, weil man bei diesen vermutlich eine größere Chance sehen wird, mit hochgradig emotionalen Appellen an das Gewissen (beispielsweise „der kleine Christopher musste sterben, daher Auge um Auge…“ usw.) bei gleichzeitiger Missachtung der Fakten doch noch zu einer Verurteilung zu gelangen. Dass dies durchaus erfolgreich sein kann, zeigt der von mir schon einmal zitierte Fall „Kirstin Blaise Lobato“ aus dem Nachbarstaat Nevada. A propos, die Hochburg der Mormonen ist Utah, nicht Arizona. Eine reine „Mormonen-Jury“ wird es daher wohl nicht geben.

    Die permanente Ungewissheit, die Debra in diesem Fall bis und auch während der Verhandlung unstreitig schwer auf dem Gemüt liegen dürfte, kann ihr leider keiner abnehmen. Kimmerer und Voepel sind beide exzellente Anwälte, sie werden sich auf ein Verfahren – so es denn tatsächlich dazu kommen sollte – entsprechend gründlich vorbereiten. Bei einer völlig unabhängigen Jury, die tatsächlich nur die Fakten betrachten würde, kann das Ergebnis nur ein Freispruch sein. Die Staatsanwaltschaft wird aber, wie zuvor beschrieben, vermutlich versuchen, genau diese Unabhängigkeit und Unvoreingenommenheit zu verhindern, z. B. durch verstärkte Präsenz des Themas in der Öffentlichkeit, Interviews und Stimmungsmache (etwa à la „der Tod von Christopher muss gesühnt werden, wir verlangen Gerechtigkeit“ u. ä.). Wie ein möglicher Prozess daher tatsächlich ausgehen wird, ist bei einem Jury-Entscheid (leider) oftmals reines Glaskugelschauen.

    http://www.allmystery.de/themen/km84703-47
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    Re: Der Fall Debra Jean Milke

    Beitrag von Ali am Di 28 Jan 2014 - 9:37

    Eine sehr interessante Reportage!


    Warten in der Todeszelle

    Nach mehr als 20 Jahren in der Todeszelle ist am vergangenen Wochenende Debra Milke aus einem Gefängnis in den USA freigekommen. Eine spektakuläre Freilassung – und keine Seltenheit. In den letzten 40 Jahren wurden 142 Menschen aus den Todeszellen entlassen. Viele von ihnen waren unschuldig und viele warteten in den Zellen Jahrzehnte auf die Giftspritze und den elektrischen Stuhl. Die Rundschau-Reportage aus dem Todestrakt.



    ganz nach unten scrollen:

    http://www.srf.ch/news/international/todesstrafe-krasse-fehlurteile-der-us-justiz#main-comments
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    Re: Der Fall Debra Jean Milke

    Beitrag von maxikatze am Di 28 Jan 2014 - 10:02

    "... Es seien ihm einige solche Fälle bekannt, sagt der auf Todesstrafe-Fälle spezialisierte Rechtsanwalt Mike Kimerer: «Staatsanwälte verstecken Beweismaterial, weil sie sonst den Fall nicht gewinnen». Und davon hänge ihre Wiederwahl ab..."
    ***




    ...und sie erfinden angebliche Zeugen und Beweise!!! Das ist, was ich befürchtet habe. Und darum ist D.M. noch nicht aus dem Schneider. Der Freispruch ist noch weit weg.
    :-(
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    Re: Der Fall Debra Jean Milke

    Beitrag von Ali am So 2 Feb 2014 - 10:30

    Who Deserves the Credit for Debra Milke’s Freedom from Death Row

    Phoenix, AZ—I would like to set the record straight here.  The fact that Debra Milke herself never once wavered or allowed herself to become mired in mental illness and despair is why she’s triumphing today.
    When I interviewed Milke the day before she was sentenced to Arizona’s gas chamber she maintained a rock solid belief that someday the truth would set her free.  We both knew that Judge Cheryl Hendrix was going to hand down a death sentence. 
    In retrospect I was not so confident and as Milke’s appeals began to falter and fail I was in despair.  This nightmare should never happen in a country such as ours.
    Since the day of Milke’s arrest 24 years ago I knew that the claims she confessed was a lie because of the secretly taped interview I conducted.
    Milke had no motive whatsoever to kill her little boy but the two killers of little Christopher did.
    I fought to clear Milke in a very long and lonely campaign.  Reporters, news directors and lawyer friends rebuked me.  They all thought Milke must be guilty and I was wasting my time.
    Milke went on to write letters, thousands of them to strangers many of them in Germany where she was born.  Milke’s letters all have superb penmanship, grammar and spelling.   
    Milke drew an army of supporters and contributors simply because she refused to give up.
    You must also know I kept my relationship with Milke at a distance so my motivation would never be questioned.  I never once visited her in jail or prison for other than two news gathering interviews.  
    Milke on her own was able to somehow convince her mother, Renate Janka she deserved help.  They were estranged for a decade because Janka believed the now disgraced cop’s lies that her daughter confessed.
    Milke’s mother came to Phoenix and did her own comprehensive investigation.  Janka heroically moved forward with a vengeance depleting her life savings and jeopardizing her own physical and mental health calling attention to this grave injustice.
    Along the way came technology and Social Media.  Berlin supporter Frankie Aue created a website.  Frankie’s challenges were not simple by a long shot.  He took on the task of explaining complicated legal issues in both his native German but in English too.
    My own efforts continued beyond the dozens of news stories I either co-produced or was interviewed for both here and in Europe. Then I continued though my blog and the many videos I posted.
    Our courts and judges are not supposed to be influenced by any media.  I do know that judges at every level read the various Social Media reports. 
    I don’t believe that they are really influenced one way or another but Social Media enabled them to ask the right questions and challenge evidence in a healthy way.
    Debra Milke is free on bail today waiting for a new trial.  Prosecutors know they’re on the wrong side of this case painting themselves in a corner.   They can’t let go or they’d be admitting they are responsible for this innocent woman’s ordeal.
    There are the hard-working appeal lawyers, close friends and supporters that also deserve credit for Milke’s freedom. 
    The plain truth is without Debra Milke’s own strength and persistence she’d be getting strapped down to a table and injected with poison within perhaps a few months.
    As for my contribution, it was a labor of love for truth and justice.  I’ve broadcast and published the truth on this case at every opportunity. 
    I’ve been sent to Europe twice for the documentary film created and shown at the Human Rights Film Festival in beautiful Geneva. 
    The Swiss President and over the years various diplomats have also questioned me about Milke’s case. 
    Along the way I have gained some incredible friends for life. 
    When she’s cleared Milke intends to leave the country that imprisoned her for half of her life and resettle in Germany.  I’ve seen her future home and surroundings first hand.  It’s a special and great place for anyone.
    Yes, Germany and its people have been so much kinder to Milke.  I don’t blame her a bit for leaving the place that brought her so much pain.
    I was blessed to serve in Germany when I was drafted for the Viet Nam War.  I lament to this day that I did not simply stay there instead of returning to the USA.
    Frankly I’ve not been thrilled with the direction our nation has taken.  Our criminal justice system and the Drug War have taken its toll on our promised freedom and liberty.
    Debra Milke’s ordeal should be a dire warning for all Americans.  If it can happen to her, you’re next.


    http://www.crimefilenews.com/2014/01/who-deserves-credit-for-debra-milkes.html
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    maxikatze

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    Re: Der Fall Debra Jean Milke

    Beitrag von maxikatze am So 2 Feb 2014 - 11:19

    "... Debra Milke Tortur sollte eine ernste Warnung für alle Amerikaner sein..."

    Leider ist das  kein Einzelfall. 
    In der "Welt der Wunder" Ausgabe 1/14 wird erörtert, dass fast jedes 4. Gerichtsurteil auch in Deutschland fehlerhaft ist. Das Problem sind Fingerabdrücke, DNA-Tests und chemische Analysen. Sie können viele Menschen jahrzehntelang unschuldig ins Gefängnis bringen.
    Bei alten DNA-Spuren  hängt der Zustand  von den Umweltbedingungen ab. Wenn das Erbgut teilweise verfällt, weil es zu nass oder  warm gewesen ist, wird es fragwürdig bleiben, den richtigen Täter damit überführt zu haben.
    Auch starke Verunreinigungen bei der Analyse von Fingerabdrücken waren 2009 in Houston entdeckt worden. Mit dem Ergebnis, dass über 4000 Fälle neu überprüft werden mussten.
    Im darauffolgenden Jahr ist herausgekommen, dass Experten in North Carolina Blutspuren manipuliert haben. Eines dieser gefälschten Ergebnisse führte zur Hinrichtung des angeblichen Täters.

    Auch in Deutschland gibt es Hinweise darauf, als die DNA-Datenbank in Magdeburg getestet wurde, dass die Erbinformationssequenzen die Fehlerquote bis zu 20% war. Auch wenn die  Fehler versehentlich gemacht werden -  sie können  aus einem Unschuldigen einen Verbrecher machen.
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    gast h.
    Gast

    für eine sehr nette und engagierte fürsprecherin debbie milkes...

    Beitrag von gast h. am So 2 Feb 2014 - 13:40

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    MOTION TO DIMISS FOR LACK OF EVIDENCE

    Beitrag von Ali am Mi 5 Feb 2014 - 22:11

    azfrankie: Nachdem Richterin Rosa Mroz Detcetive Saldate die Verwendung des 5.ten Zusatzartikels gewährt hatte, kündigte das Maricopa County Attorney Office Einspruch gegen diese Entscheidung an. Diese Ankündigung erfolgte am 17. Januar 2014, dem Tag der letzten Status-Konferenz in Debra's Fall. Allerdings wurde dieser Einspruch ('Special Action') bis zum heutigen Tag nicht beim Berufungsgericht eingereicht. Es handelt sich also um die übliche Verzögerungstaktik, die wir nun schon seit Monaten beobachten können. Aus diesem Grund hat die Verteidigung nun eine Motion to Dismiss for Lack of Evidence (due to Detective Saldate's Invocation of Fifth Amendment Priviledge) [Eingabe, den Fall aus Mangel an Beweisen einzustellen (wegen Saldate's Inanspruchnahme des 5.ten Artikels)]" eingereicht. Es scheint daher schon jetzt klar, dass mit einem Urteil des Berufungsgerichtes zum Ende Februar nicht zu rechnen sein wird.

    Konsequenterweise hat Ms. Voepel daher auf die lange Dauer hingewiesen, die MCAO den Fall nun verzögert, seit bekannt ist, dass Detective Saldate den fünften Artikel in Anspruch nehmen wolle. Somit stellt sich in MCAO Fall gegen Debra keine hieb- und stichfeste Beweislage dar. Das Warten dauert also noch an. Ihr könnt diese 'Motion to Dimiss for Lack of Evidence' hier herunterladen:


    http://debramilke.webs.com/Milke-Motion%20to%20Dimiss%20for%20Lack%20of%20Evidence.pdf
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    Maricopas oberpeinliches Staatsanwaltmännchen

    Beitrag von Ali am Do 27 Feb 2014 - 13:38

    Nach einem halben Jahr bat Debbie um Abnehmen ihrer Fussfesseln.
    Dieser Antrag wurde abgelehnt.

    Hier die Antwort von Bill Montgomery, einem der grössten A******* aller Zeiten.

     Smile  Lest selbst:

    http://debramilke.webs.com/ResponseModifyReleaseConditions.pdf


    Erinnern wir uns an Debbies Ex Mark Milke, der dem Gericht von einem Kanal zwischen West-Europa und Südamerika berichtete,  den  Debbie zur Flucht nach Nazi Deutschland nutzen könnte und dass sie in Deutschland und der Schweiz mit horrenden Summen unterstützt würde.
    Ausserdem hätte er noch andere relevante Informationen für das Gericht.


    Dann warten wir doch mal seinen Vorladetermin gespannt ab.
    Dem einen hat die Sonne Arizonas das Gehirn verbrannt und der andere hats versoffen.


     lol!  lol!  lol!
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    Re: Der Fall Debra Jean Milke

    Beitrag von Ali am Do 27 Feb 2014 - 14:20

    ORDER ENTERED

    The Court has been notified by the Court of Appeals that Division One of the court will consider the State’s Special Action Petition on March 5, 2014, and that any response or
    objections are due seven business days after the Petition was served on the respondent.

    The Court forwarded the Court of Appeals notification to the parties, including to Mr. Debus, who previously represented Detective Saldate.

    This Court received a response back from Mr. Debus
    that he no longer represents Detective Saldate and that the Court should appoint appellate counsel for Detective Saldate.

    Based on this information,
    IT IS ORDERED that the Office of Public Defense Services shall appoint an appellate counsel for Detective Saldate as soon as possible.


    https://www.facebook.com/pages/Free-Debra-Jean-Milke/237767923380?ref=stream&hc_location=timeline

    Detective Saldate wird nicht mehr von seinem Pflichtverteidiger Debus vertreten, weil er  nur für das Maricopa County Court zuständig war.
    Der Staat geht  gerade gegen die Entscheidung der Richterin vor und will auf der nächsthöheren Ebene Saldates Aussage einklagen.
    Sozusagen auf Staatslevel.
    Eine Entscheidung darüber ob Saldate seine Aussage verweigern darf, wird für den 5. März erwartet.
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    Re: Der Fall Debra Jean Milke

    Beitrag von Ali am Fr 28 Feb 2014 - 0:52

    Former detective Armando Saldate filed a response to the State's Special Action to the Court of Appeals.

    (...) here it is the State who is desirous of presenting Saldate's testimony; the State has no "Absolute right" to call a witness. (...)
    As observed by the 9th Circuit Court "it is far from clear that this reflects a full account of Saldate's misconduct as a police officer." (...)
    Last, because the state exercises sole discretion in granting immunity to witnesses, Petitioner's complaint surrounding Saldate's "blanket" invocation is suspect at best. (...)
    "The right against self-incrimination must take precedence, for a citizen should not be faced with criminal prosecution in order to prove the [guilt of] innocence of a third party."



    In order words: Saldate wants the Court of Appeals to agree with his invocation of this 5th Amendment privilege.


    http://debramilke.webs.com/SA%20RESPONSE.pdf


    Saldate will auf keinen Fall aussagen um sich nicht selbst zu belasten.
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    Appeals court arguments delayed in Milke killing

    Beitrag von Ali am Mi 5 März 2014 - 0:00

    PHOENIX (AP) — The state Court of Appeals will hear arguments in April regarding an Arizona mother whose 1990 conviction in the killing of her son was overturned.
    Authorities say Debra Milke had two men shoot her 4-year-old son in 1989. But after more than two decades on death row, an appeals court overturned the conviction last year. Milke is now free on bond.
    The state’s key witness — a detective who told jurors Milke confessed — is refusing to testify again, meaning the purported confession likely can’t be used at her 2015 retrial. Milke has denied involvement.
    Prosecutors are asking the appellate court to overturn a judge’s decision that allowed the detective to assert his Fifth Amendment right.


    Oral arguments were set for Tuesday but are now scheduled for April 9.


    http://www.azcentral.com/community/phoenix/free/20140304appeals-court-arguments-delayed-in-milke-killing.html


    Wie bereits zuvor mehrfach hier geschrieben, hängt der weitere Prozessverlauf in Debbies Verfahren maßgeblich von dieser Entscheidung ab. Wird Saldate das Zeugnisverweigerungsrecht bestätigt, wird sich Richterin Mroz als nächstes mit dem mittlerweile eingereichten Antrag der Verteidigung auf Einstellung des Verfahrens mangels Beweisen befassen. Sollte jedoch Saldates Zeugnisverweigerungsrecht abschlägig beurteilt werden, wird der Detective vor Frau Mroz aussagen müssen. Er hatte ja bereits angekündigt, in diesem (damals noch hypothetischen) Fall bei seiner Aussage von damals bleiben zu wollen. Würde er also tatsächlich seine ursprüngliche Aussage unverändert wiederholen, so kann man wohl getrost davon ausgehen, dass es zu einem neuem Gerichtsverfahren im Frühjahr 2015 kommen würde. Die Wahrscheinlichkeit auf ein vorzeitiges Ende würde auf jeden Fall einen erheblichen Dämpfer bekommen.



    Bzgl. Detective Saldate ist es bekanntlich so, dass er sich bei einer wie auch immer gearteten Aussage unter Eid schlechter stellen wird als wenn ihm das Schweigerecht bestätigt wird. Bliebe er nämlich bei seiner Aussage von damals, so würde er gemäß dem Beschluss des 9. Bundesberufungsgericht einen Meineid leisten. Würde er hingegen zugeben, damals gelogen zu haben, würde ihn ein Verfahren wegen erwiesener Falschaussage erwarten. Dieses Dilemma ist bekanntlich auch einer der Hauptgründe für ihn nichts zu sagen, da er auf diese Weise noch "am besten fährt". Trotzdem ist ein mögliches Verfahren gegen Saldate juristisch eine andere Frage, es tut im Verfahren gegen Debbie erst einmal nichts zu Sache. Hier kommt es lediglich auf seine Aussage an, sollte er zu einer solchen durch die Entscheidung des Berufungsgerichtes gezwungen werden. Die anderen (sexuellen und meineidlichen) Verfehlungen dieses Herrn werden wohl nicht mehr gerichtlich verfolgt werden. Zuständig für eine Anklage wäre die US-Bundesbehörde in Arizona, dort hat man bekanntlich erklärt, wegen Verjährung (statute of limitations) nicht mehr tätig werden zu wollen. Das war aber auch schon einmal Thema hier.



    http://www.allmystery.de/themen/km84703-47
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    Die gefährlichen Dummköpfe in Arizona

    Beitrag von Ali am Do 6 März 2014 - 19:43

    (...) While the State and county prosecutor Noel Levy claimed that Debra's son Christopher Milke was taken to a pizza restaurant, and then to the desert to be murdered, a close research suggests that the true timeline was completely different. The state's theory is that the little boy was killed sometime between 1 and 2:45 p.m. (according to Levy's closing argument), and that only three shots were fired. The timeline depicted below shows that there is no way that things happened like that. (...)
    It is therefore clear that the case against Debra Milke is totally faulty, and Debra Milke cannot be guilty of what she was accused of. It also disproves any and all allegations of former Phoenix police Detective, Armando Saldate. Arizona therefore had a completely innocent woman on death row! (...)



    http://debmi.me/13witnesses

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    Der korrupte Staatsanwalt

    Beitrag von Ali am So 6 Apr 2014 - 15:57

    Is the Trial of Debra Milke the Straw That Will Break Maricopa’s Back?
    On March 26, 2014

    (...)

    He developed a strong attachment to Debra, and even if he seemed to take good care of Christopher, some people heard him say pretty offensive things about the boy. But his ex-wife raved about his parenting skills and after all, he had always been respectful of Debra and her son. There was never anything romantic or physical between them, but if he was infatuated with Debra, he might have become unhinged because she was planning to move out. (...)


    Noel Levy prosecuted Debra in September 1990 and his theory was that she wanted to be free to pursue a relationship with her new boyfriend. She was portrayed as a horrible mother who disliked her son and who wanted to get rid of him to collect a $5000 life insurance policy, even though the policy was simply part of the basic benefits package at her new job. The prosecutors suggested that she enlisted Styers and Scott to execute her evil plan.


    http://www.allthingscrimeblog.com/2014/03/26/is-the-trial-of-debra-milke-the-straw-that-will-break-maricopas-back/
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    Re: Der Fall Debra Jean Milke

    Beitrag von Ali am So 6 Apr 2014 - 16:00

    REPLY in SUPPORT of MOTION for RECONSIDERATION of UNDER ADVISEMENT RULING DENYING DEFENDANT'S MOTION to DISMISS on DOUBLE JEOPARDY GROUNDS
    and
    ALTERNATIVE REQUEST for EVIDENTIARY HEARING

    (...) The State’s related argument that Debra’s trial attorney knew about Saldate's 'habit' for violating constitutional rights and could 'easily' have obtained additional information simply by asking Saldate to provide it is equally absurd. The only case defense counsel knew about was State v. Running Eagle, which also involved Saldate ignoring Miranda assertions and is not among those listed in the Ninth Circuit Opinion.
    Moreover, in response to the State's concerted efforts to exclude this impeachment evidence, Judge Hendrix precluded defense counsel from cross-examining Saldate regarding Running Eagle at trial and only allowed limited questions about it at the suppression hearing. (...)


    http://debramilke.webs.com/MILKE-REPLYisoMFRofUnderAdvisementRuling.pdf
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    Re: Der Fall Debra Jean Milke

    Beitrag von Ali am So 6 Apr 2014 - 16:02

    State of Arizona vs. Hon. Judge Rosa Mroz / Armando Saldate
    Mittwoch um 14:00
    1501 W. Washington, Phoenix, Arizona 85395


    Special Action / Hearing re: Hon. Judge Mroz' (Respondent Judge) decision to grant Saldate's (Real Party in Interest) 5th Amendment Privilege (-> click on 'Tickets' to see the Court Calendar)

    https://www.facebook.com/events/1391366201085936/
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    Ali
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    Drug switch underscores Arizona's struggle with execution standards

    Beitrag von Ali am So 6 Apr 2014 - 16:08



    Unfassbar! 

    (...) Zick said that the state is currently in possession of Midazolam and Hydromorphone and will be seeking execution warrants soon. There arefour likely candidates:

    Roger Scott, 65, was one of the two men sent to death row for the 1989 murder of Debra Milke's son, Christopher. Milke, spent 24 years on death row after being convicting of helping plan the murder. Her case was overturned, and she is free on bond as she awaits a retrial. (...)

    http://debmi.me/1j10Oh9

    Quelle: https://www.facebook.com/TheDebraMilkeCase/posts/687062511334897?stream_ref=10
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    Re: Der Fall Debra Jean Milke

    Beitrag von Ali am Fr 11 Apr 2014 - 17:12

    7. April




    MÜNDLICHE ANHÖRUNG ZUM EINSPRUCH VOM MCAO (BZGL. SALDATES AUSSAGEVERWEIGERUNG NACH DEM 5.tem VERFASSUNGSZUSATZ)

    In der kommenden Woche wird es im Fall von Debra Milke wieder weiter gehen. Nachdem das Maricopa County Attorneys Office (MCAO - also die Maricopa County Staatsanwaltschaft) im Januar angekündigt hatte, gegen die Entscheidung von Richterin Mroz Einspruch einzulegen, dass Saldate das 5te Amendment in Anspruch nehmen könne, wurde dieser Einspruch tatsächlich erst im Februar bei Gericht eingereicht. Zunächst war ein Termin für den März vorgesehen, doch nun schlussendlich für kommenden Mittwoch, den 9. April 2014, angesetzt. Hierbei wird das Staats-Berufugnsgericht zunächst klären, ob es für den Einspruch überhaupt zuständig ist. Gleichzeitig ist die Anhörung für 14 Uhr angesetzt, bei der sowohl der Verteidigung von Debra, als auch dem Rechtsbeistand von Armando Saldate je 20 Min. Sprechzeit eingeräumt werden. Debras Anwältin Lori Voepel sagte schon, man werde vermutlich fast überhaupt keine Redezeit benötigen. Vielmehr sei es Saldate's Anwalt, der die Auffassung zur Nutzung des 5. Verfassungsartikels darstellen werde. Alle engen Vertrauten gehen davon aus, dass das Berufungsgericht die Entscheidung von Richterin Mroz unterstützen (und somit bestätigen) wird.

    In diesem Fall würde Saldate gar nicht aussagen und sein Polizeibericht somit nicht als Beweismittel zugelassen. Somit gäbe es nicht einen Beweis gegen Debra Milke, der sie mit dem Mord an ihrem Sohn in Verbindung bringt. Würde das Berufungsgericht Richterin Mroz Entscheidung anderenfalls zu Fall bringen, müsste Saldate aussagen. Er würde dann die gleiche Aussage machen, die der 9th Circuit Court in seiner Entscheidung vom März 2013 als unglaubhaft und falsch bezeichnet hat. Somit würde sich Saldate in dem Fall möglicherweise Ermittlungen der Bundesstaatsanwaltschaft aussetzen (was schon bei jetzigen Stand der Dinge möglich ist).

    Welchen Sinn macht der Gang zum Berufungsgericht also überhaupt für MCAO? Gar keinen - außer den Fall hinzuziehen. MCAO ist so verzweifelt, den Fall irgendwie bis 2015 zu verzögern, dass jedes denkbare juristische Hamsterrad einmal gedreht werden muss. Richterin Mroz lässt MCAO dabei gewähren, wohl-wissend, dass es die Aussichten einer evtl. Berufung damit so gut wie unmöglich macht. MCAO würde sich auf keinerlei Formfehler berufen können. Das Fehlen irgendwelcher glaubhafter Beweise gegen Debra und das Ausschöpfen aller juristischer Mittel seitens MCAO wird es ihr an einem Punkt möglich machen, den Fall als unhaltbar einzustellen.

    Es ist zu vermuten, dass bzgl. Saldates fehlender Aussage (und der Bestätigung durch das Berufungsgericht) kurzfristig wieder eine Anhörung im Gerichtsaal von Rosa Mroz angesetzt wird, die dann das weitere Fortgehen im Fall zum Thema haben wird. Das vorzeitige Ende des Falles rückt dann in greifbare Nähe.

    Ein anderes Thema war die Eingabe, den Fall wegen doppelter Anklage einzustellen. Nachdem dies von der Richterin abgelehnt wurde, hat die Verteidigung im Dezember eine 'Motion for Reconsideration' eingereicht, also eine 'Eingabe, die Entscheidung zu überdenken.' Dies basierte auf weiteren rechtlichen Betrachtungen und Aspekten. Zunächst wurde auch dies von der Richterin abgelehnt, allerdings bereist am nächsten Tag widerrufen. Die Verteidigung wurde aufgefordert, die juristischen Aspekte zusammenzutragen, worauf die Staatsanwaltschaft im Februar geantwortet hatte. Nun hat die Verteidigung auf diese Antwort erwidert. Diese Motion können Sie hier herunter laden: http://debmi.me/RepMfR_UAR

    Neben dem Thema Saldates beabsichtigtem Schweigens (und somit dem Fehlen jeglicher Beweise gegen Debra) ist also das andere noch aktuelle Thema der doppelten Anklage nicht vom Tisch. Wie auch immer, angesichts dieser Situation scheint es nur noch eine Frage von Wochen, bis der Fall endgültig eingestellt wird. Debra selber wird übrigens am kommenden Mittwoch nicht bei der Anhörung zugegen sein.

    http://debramilke.webs.com/MILKE-REPLYisoMFRofUnderAdvisementRuling.pdf


    https://www.facebook.com/TheDebraMilkeCase/posts/688885871152561?stream_ref=10

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    Re: Der Fall Debra Jean Milke

    Beitrag von Ali am Fr 11 Apr 2014 - 17:15

    A local friend attended the oral argument yesterday, and here is what went on:

    "Today I attended the oral arguments of the State and Det. Saldate's attorneys in support of the appeal the State has submitted challenging presiding Judge Rosa Mroz decision allowing Saldate to exercise his 5th Amendment rights in this case.

    The three presiding Appellate Judges were well-briefed on the case and the various motions that have been submitted on this subject. Today they listened to each side as to why they should rule in their favor on this issue. Each side was allowed 20 minutes to summarize their main issues in their arguments. Since Saldate was the principal his attortney made the presentation for the defense. Debra's attorneys were present and told the court they were available for questions but were not called on.

    I will not state the main arguments from each side at this time. We expect a decision shortly as it is a special action and they are usually ruled on in minimum time. All the legal minds present as well as the media type and supporters all agree that he has to be allowed to plead the 5th as there is still a lot out there that could implicate him along the route. We totally agree with that position and fully support Judge Mroz's ruling and the arguments of Saldate's attorney.

    We will let you know when we get the decision and its impact. Everyone wants to move on in this case so this decision is fully anticipated to be perhaps the key one to date. Talk with you soon."




    https://www.facebook.com/TheDebraMilkeCase/posts/690447980996350?stream_ref=10
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    Re: Der Fall Debra Jean Milke

    Beitrag von Ali am Fr 11 Apr 2014 - 17:18

    (...) However, Saldate's attorney argued there are no guarantees he wouldn't face charges in the future based on his testimony at the retrial.

    If, as defense attorneys work to chip away at his credibility, Saldate testifies at the retrial and admits that he lied on the stand previously, as the federal appeals court contended, he could be charged with perjury, Van Dreumel said. If he denies having falsely testified in the past, he could also face perjury charges, she added.

    "The question, with all due respect, is not whether some prosecutor wants to prosecute," Van Dreumel argued. "The question is whether he can be prosecuted."

    The state Appeals Court did not immediately issue a ruling. (...)

    http://debmi.me/1gOs2Du
    Quelle: https://www.facebook.com/TheDebraMilkeCase/posts/690451817662633?stream_ref=10
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    Re: Der Fall Debra Jean Milke

    Beitrag von maxikatze am Fr 11 Apr 2014 - 18:14

    Dass das alles so zäh vorangeht, ist kaum noch hinnehmbar. 
    Und hinnehmbar wäre auch nicht, wenn man Saldate nicht zur Verantwortung zöge.
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    Re: Der Fall Debra Jean Milke

    Beitrag von Ali am Mo 16 Jun 2014 - 0:14

    Nachtrag


    azfrankie schrieb am 

    07.04.2014: In der kommenden Woche wird es im Fall von Debra Milke wieder weiter gehen. Nachdem das Maricopa County Attorneys Office (MCAO - also die Maricopa County Staatsanwaltschaft) im Januar angekündigt hatte, gegen die Entscheidung von Richterin Mroz Einspruch einzulegen, dass Saldate das 5te Amendment in Anspruch nehmen könne, wurde dieser Einspruch tatsächlich erst im Februar bei Gericht eingereicht. Zunächst war ein Termin für den März vorgesehen, doch nun schlussendlich für kommenden Mittwoch, den 9. April 2014, angesetzt. Hierbei wird das Staats-Berufugnsgericht zunächst klären, ob es für den Einspruch überhaupt zuständig ist. Gleichzeitig ist die Anhörung für 14 Uhr angesetzt, bei der sowohl der Verteidigung von Debra, als auch dem Rechtsbeistand von Armando Saldate je 20 Min. Sprechzeit eingeräumt werden. Debras Anwältin Lori Voepel sagte schon, man werde vermutlich fast überhaupt keine Redezeit benötigen. Vielmehr sei es Saldate's Anwalt, der die Auffassung zur Nutzung des 5. Verfassungsartikels darstellen werde. Alle engen Vertrauten gehen davon aus, dass das Berufungsgericht die Entscheidung von Richterin Mroz unterstützen (und somit bestätigen) wird.

    In diesem Fall würde Saldate gar nicht aussagen und sein Polizeibericht somit nicht als Beweismittel zugelassen. Somit gäbe es nicht einen Beweis gegen Debra Milke, der sie mit dem Mord an ihrem Sohn in Verbindung bringt. Würde das Berufungsgericht Richterin Mroz Entscheidung anderenfalls zu Fall bringen, müsste Saldate aussagen. Er würde dann die gleiche Aussage machen, die der 9th Circuit Court in seiner Entscheidung vom März 2013 als unglaubhaft und falsch bezeichnet hat. Somit würde sich Saldate in dem Fall möglicherweise Ermittlungen der Bundesstaatsanwaltschaft aussetzen (was schon bei jetzigen Stand der Dinge möglich ist). 

    Welchen Sinn macht der Gang zum Berufungsgericht also überhaupt für MCAO? Gar keinen - außer den Fall hinzuziehen. MCAO ist so verzweifelt, den Fall irgendwie bis 2015 zu verzögern, dass jedes denkbare juristische Hamsterrad einmal gedreht werden muss. Richterin Mroz lässt MCAO dabei gewähren, wohl-wissend, dass es die Aussichten einer evtl. Berufung damit so gut wie unmöglich macht. MCAO würde sich auf keinerlei Formfehler berufen können. Das Fehlen irgendwelcher glaubhafter Beweise gegen Debra und das Ausschöpfen aller juristischer Mittel seitens MCAO wird es ihr an einem Punkt möglich machen, den Fall als unhaltbar einzustellen.

    Es ist zu vermuten, dass bzgl. Saldates fehlender Aussage (und der Bestätigung durch das Berufungsgericht) kurzfristig wieder eine Anhörung im Gerichtsaal von Rosa Mroz angesetzt wird, die dann das weitere Fortgehen im Fall zum Thema haben wird. Das vorzeitige Ende des Falles rückt dann in greifbare Nähe.

    Ein anderes Thema war die Eingabe, den Fall wegen doppelter Anklage einzustellen. Nachdem dies von der Richterin abgelehnt wurde, hat die Verteidigung im Dezember eine 'Motion for Reconsideration' eingereicht, also eine 'Eingabe, die Entscheidung zu überdenken.' Dies basierte auf weiteren rechtlichen Betrachtungen und Aspekten. Zunächst wurde auch dies von der Richterin abgelehnt, allerdings bereist am nächsten Tag widerrufen. Die Verteidigung wurde aufgefordert, die juristischen Aspekte zusammenzutragen, worauf die Staatsanwaltschaft im Februar geantwortet hatte. Nun hat die Verteidigung auf diese Antwort erwidert. Diese Motion können Sie hier herunter laden:http://debmi.me/RepMfR_UAR

    Neben dem Thema Saldates beabsichtigtem Schweigens (und somit dem Fehlen jeglicher Beweise gegen Debra) ist also das andere noch aktuelle Thema der doppelten Anklage nicht vom Tisch. Wie auch immer, angesichts dieser Situation scheint es nur noch eine Frage von Wochen, bis der Fall endgültig eingestellt wird. Debra selber wird übrigens am kommenden Mittwoch nicht bei der Anhörung zugegen sein.



    17.04.2014:Wir erfahren gerade, dass das Berufungsgericht in Phoenix den Antrag von Saldate (das fünfte Amendment Privilege benützen zu können) abgelehnt hat. Diese Meinung wird seitens Saldate und seines Anwaltes Treasure Van Dreumel beim State Surpreme Court angefochten. Das Original der Entscheidung kann hier runter geladen werden: http://debmi.me/SA-Decision

    18.04.2014: Bitte lasst Euch von den verschiedenen Publikationen des heutigen Tages nicht ins Boxhorn jagen. Vor allem, was dpa schreibt, entbehrt jeder Sach- und Fachkenntnis. Das Urteil des Berufungsgerichts - so enttäuschend wie es jetzt klingen mag - richtet sich nicht gegen Debra. Saldate kann so oder so nicht aussagen, das ist seine Crux. Der 9th Circuit Court hat bereits klar gemacht, dass seine ursprüngliche Aussage von 1990 kriminell und unglaubwürdig ist (weshalb das Urteil ja auch aufgehoben wurde). Das würde auch eine erneute Aussage nicht ändern. Im Gegenteil - es würde für Saldate nur noch schlimmer werden. Ich denke, diese Meinung des Berufungsgerichtes wird vom Supreme Court bereits im kommenden Monat wieder kassiert werden.


    29.04.2014: Debra erlebt diese ständigen Verzögerungen viel gelassener, als manche hier im Forum vermutlich glauben. Sie weiß genau, wie niederträchtig die Staatsanwaltschaft (namentlich Deputy County Attorney Bill Montgomery) ist, und tatsächlich gibt es über dieses Thema bereits div. Bücher. Sie vertraut ihren Anwälten und engen Freunden, dass diese Geschichte bald Vergangenheit sein wird. Auch kann Debra die Fußfessel akzeptieren, denn die gewährt ihr die Freiheit, die sie nun genießen kann. Ihre Situation hat sich bereits so sehr verbessert.

    Was ihre Mutter Renate und Lebensgefährten Reinhard angeht, so liegt der Fall hier komplizierter. Es ist bekannt, dass Renate eine schwere Krebserkrankung hat, und damit hat sie natürlich schwer zu kämpfen. Ihre größte Hoffnung ist, Debra noch einmal auf Deutschem Boden zu sehen und umarmen zu können. In Arizona konnten die beiden Frauen das ja schon div. male. Auch der Lebensgefährte Reinhard Müller hat einige altersbedingte 'Zipperlein', so dass die Möglichkeit des Reisens für die beiden immer schwieriger wird. Debra wird nicht ins Gefängnis zurück müssen. Ich glaube nach wie vor nicht an einen zweiten Prozeß; die dünne Beweislage wird die verbleibenden zehn Monate nicht überleben. Wir haben derzeit die etwas pervertierte Situation, dass Debra's Anwälte mit der Anwältin von Saldate zusammenarbeiten, in Vorbereitung auf den Gang zum State Supreme Court. Das ist schon bemerkenswert und letztlich Ausdruck des kaputten Rechtssystems in Arizona. 



    http://www.allmystery.de/themen/km84703-48


    29.04.2014:  Noch ein Hinweis zum Themas "Medien/Presse": Speziell in Phoenix hat sich die Situation über Jahrzehnte hinweg so etabliert, dass Medienvertreter bestrebt sind, der Obrigkeit nicht ans Schienbein zu treten. Die Furcht ist einfach, dass jemand aus einem bestimmten Amt nicht mehr mit Journalisten redet (als Strafmandat, sozusagen). Dazu kommt, dass die Kritikfähigkeit in Arizona nicht vergleichbar ist mit der Einstellung hier in Europa (und spezielle in Deutschland). So hat sich über Jahrzehnte hinweg ein Teufelskreis etabliert, der schwer zu durchschlagen sein dürfte.

    20.5. 2014: Nach dem unerwarteten Urteil des Berufungsgerichtes vom 18. April reicht der ehemalige Detective Armando Saldate eine Petition for Review (Petition zur Überprüfung) beim State Supreme Court ein (Bundesgerichtes des Staates Arizona). Hierin werden noch einmal die Gründe von Richterin Mroz im Detail erläutert, Saldate das Recht einzuräumen, das fünfte Amendment (also nicht aussagen zu müssen) in Anspruch zu nehmen. Im Prinzip wird nichts anderes erwartet, als dass der State Supreme Court diesem Anliegen zustimmt. Allerdings ist aufgrund der bevorstehenden Sommerferien ungewiss, ob und wann mit einem Urteil zu rechnen ist und ob ggf. eine mündliche Anhörung vorher vonstatten gehen soll. 

    Das Original der Petition könne Sie hier herunter laden: http://debmi.me/Saldate_PR


    http://www.allmystery.de/themen/km84703-49
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    Re: Der Fall Debra Jean Milke

    Beitrag von Ali am Mo 16 Jun 2014 - 0:20

    SALDATE's tactics are know to us for long: We are analyzing further background details in respect to the police work, and the pattern of behavior of former Phoenix police detective ARMANDO SALDATE and his supervisor. You can actually witness DET. SALDATE and counsel for the state JULIE DONE (towards the 9th Circuit Court in 11/2010) contradict each other!

    https://youtu.be/cO8cWwH8jB0

    Links in connection with this video:
    http://www.debbiemilke.com/en/case/docs/maureensadeik.shtml
    http://www.debbiemilke.com/en/case/docs/reportmills.shtml
    http://www.debbiemilke.com/en/case/docs/jimstyersletters.shtml
    http://www.debbiemilke.com/en/case/docs/saldateinterview.shtml
    http://www.debbiemilke.com/en/case/docs/reportsandrainterrogation.shtml
    http://www.debbiemilke.com/en/case/docs/saldateincourt2.shtml
    http://www.debbiemilke.com/en/mjplay/separationnotice.shtml




    https://www.facebook.com/TheDebraMilkeCase/posts/724326694275145
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    Re: Der Fall Debra Jean Milke

    Beitrag von Ali am Mi 25 Jun 2014 - 1:27





    https://www.facebook.com/media/set/?set=a.730093813698433.1073741825.230873016953851&type=1




    Lawyers fight over double jeopardy in son killing

    PHOENIX -- Lawyers are expected to argue over whether an Arizona mother who is out of prison after spending more than 20 years on death row can be retried.
    Debra Milke was convicted in the 1989 death of her 4-year-old son. Prosecutors said she hired two men to take him into the desert to kill him, telling him that he was going to see Santa Claus.
    A federal appeals court overturned that conviction in March 2013. She was released on bond several months later pending a new trial
    The most compelling evidence against Milke was the testimony of a now-retired detective who claimed that she confessed. He did not, however, record the alleged confession and his credibility has since been called into question. Armando Saldate's history of misconduct and lying on the witness stand came to light years after Milke's trial.
    Milke said she never confessed and has maintained her innocence.
    There has been much legal wrangling over her retrial, which is scheduled to take place next year.
    Tuesday's proceeding centers on double jeopardy, which says a defendant cannot be retried on the same or similar charges once there is a conviction or acquittal in the case.
    Her defense team will argue that jeopardy attached after her 1990 conviction, meaning she cannot be retried.
    Milke's lawyers lost the double jeopardy argument with one judge in January.
    The lawyers said "egregious misconduct" on the part of prosecutors -- failing to reveal evidence questioning Saldate's credibility -- in the original trial should preclude a retrial.
    Prosecutors said the appeals court that overturned Milk's conviction found the original prosecution team did not purposefully deceive the defense or knowingly hold back evidence.
    Judge Rosa Mroz sided with the prosecution and refused to drop the charges against Milke. Tuesday's arguments are an appeal of that decision.
    Once both sides wrap up their arguments, the judge will have 10 days to make a decision.
    Even as the dispute over the applicability of double jeopardy continues, both sides are preparing for trial.
    The most recent development came in April when the defense won an appeal that will force Saldate to testify in Milke's retrial should it go forward. Saldate had asserted his Fifth Amendment right to avoid self-incrimination. An initial ruling allowed the former detective to refuse to take the stand in a new trial. The state Court of Appeals overturned that decision.


    http://www.azfamily.com/news/Lawyers-fight-over-double-jeopardy-in-son-killing-retrial-264401271.html

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    Re: Der Fall Debra Jean Milke

    Beitrag von Ali am Mi 25 Jun 2014 - 1:52

    Debra Milke FB:

    A local friend attending today's oral argument just composed this:

    "Today we presented arguments to the Arizona Court of Appeals on the 'Double Jeopardy' issue that Judge Mroz ruled against a while back. Lori Voepel made the arguments for Debra and she was magnificent. As usual she nailed it from start to finish. Her arguments were solid and right on. The State's attorney wasn't near that good. The main reason was he kept trying to use old arguments that they have used in the past like the way they interpret what is and how prosecutorial misconduct should be applied; attacking the 9th CC opinion, and making Saldate out to be a good cop!! The three judges leaned on him very hard and finally got him to admit that the state had indeed committed 'prosecutorial misconduct' on every level from the original trial and all through the review and appellate stages. There is no doubt this violated Debra's Constitutional Rights and they made that very clear. The state continually insisted that the answer for such misconduct is a new trial and nothing else. "Sorry, that dog don't hunt!"
    We now await their decision as this would be the first in AZ that the 'Double Jeopardy' issue would apple to a case. The court was full of interested parties which surprised us so the issue seems to have a wide spread interest. Fortunately, there was only one media rep as the work somehow didn't get to them. However, there was contact with her attorneys for interviews with her or anyone but the original court direction prevents us from talking the case to them.
    When we hear something we will pass it along. We thank you for your support throughout this process."



    https://www.facebook.com/TheDebraMilkeCase/posts/730155483692266
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    Re: Der Fall Debra Jean Milke

    Beitrag von Ali am Mi 25 Jun 2014 - 17:30

    Video:
    Former Death Row Inmate Hopes Double Jeopardy Frees Her

    abcnews.go.com


    http://abcnews.go.com/US/death-row-inmate-hopes-double-jeopardy-defense-set/story?id=24295037

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    Re: Der Fall Debra Jean Milke

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