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    Selbstanzeige: Alice Schwarzer beichtet Schweizer Steuergeheimnis

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    Ali
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    Re: Selbstanzeige: Alice Schwarzer beichtet Schweizer Steuergeheimnis

    Beitrag von Ali am Mo 3 Feb 2014 - 16:23

    Jetzt ätzt Jörg Kachelmann gegen Schwarzer


    Alice Schwarzer hat derzeit keinen leichten Stand. Nachdem sie zugegeben hat, seit den 80er Jahren ein Schweizer Konto gehabt zu haben, sieht sie sich scharfer Kritik ausgesetzt. Und jetzt holt auch Erzfeind Jörg Kachelmann zum Schlag aus. Von Regina Morkramer


    http://www.rundschau-online.de/aus-aller-welt/-steuerbetrug-jetzt-aetzt-joerg-kachelmann-gegen-schwarzer,15184900,26074092.html

    Ali
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    Re: Selbstanzeige: Alice Schwarzer beichtet Schweizer Steuergeheimnis

    Beitrag von Ali am Mo 3 Feb 2014 - 17:12

    gast h. schrieb:.
    am ekelhaftesten und z.t. auch dümmlichsten ist der SHITSTORM GEGEN AS wieder mal bei der SCHWEIZERIN R E NEESER, der frau, die keine dinkelbrötchen mehr isst, weil die sie so an eine ihrer persönlichen lieblingsfeindinnen erinnnern...


    Über das Walross bin ich grad an anderer Stelle gestolpert.  lol!


    RitaEvaNeeser: Ein Vorschlag werte Frau Schwarzer:
    Wie wäre es, wenn Sie ein paar von Ihren ertrogenen-hinterzogenen Steuereuros (2,4 Millionen?) an das unschuldige Justizopfer Harry Wörz abgeben würden
    Er würde es dringend brauchen und sie könnten sich ein wenig weissspülen!

    Meine Antwort:

    @Rita-Eva Neeser
     Alice Schwarzer hat schon genug gespendet. Kümmern Sie sich doch endlich mal um ihr eigenes Geld  und hören Sie endlich auf sich um das anderer Gedanken zu machen !
    Kein Mensch ist unfehlbar und schon gar  nicht schmälert das seine sonstigen Leistungen, wenn er sich in bestimmten Bereichen der Gesellschaft verdient gemacht hat.
    Haben Sie gegen Hoeness genauso gewettert oder kommen jetzt einfach nur alle hasserfüllten Kachelmannmatronen aus ihren Löchern gekrochen????
    Was Ihre Person anbelangt, würde ich Ihnen raten sich in das dunkelste Loch zu verkriechen.

    http://diecausajoergkachelmann.wordpress.com/2010/09/06/jorg-kachelmann-und-die-kontra-produktiven-sabine-jahn-und-rita-eva-neeser/

    Kann die nicht endlich mal einer in ihre Gummizelle bringen?
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    Ali
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    Was Jörg Kachelmann niemals wahrgemacht hat

    Beitrag von Ali am Mo 3 Feb 2014 - 17:31

    Alice Schwarzer gründet Stiftung

    Alice Schwarzer gründet eine gemeinnützige Stiftung für Chancengleichheit und Menschenrechte von Mädchen und Frauen. Gefördert werden Projekte wie Personen, in Deutschland wie international. Die Stiftung soll in vielen Bereichen aktiv werden: publizistisch, kulturell, wissenschaftlich und sozial. Die Stiftung ist seit Monaten in Vorbereitung - der Satzungsentwurf des Notars liegt vor. Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte entschloss sie sich, mit der Ankündigung der Stiftung nun mehrere Monate früher als geplant an die Öffentlichkeit zu gehen.

    Zum Start wird die Stiftung von ihrer Gründerin mit einer Million Euro Stiftungskapital ausgestattet. Und sie wird darüber hinaus alljährlich alimentiert. Alice Schwarzer bringt als Verlegerin von EMMA dazu den EMMA Verlag in die Stiftung ein, auch mit dessen zukünftigen Gewinnen. EMMA ist ökonomisch unabhängig und schreibt schwarze Zahlen, ihre Einkünfte werden in Zukunft zum laufenden Betrieb der Stiftung beitragen.

    „Die Frauenbewegung ist die bisher größte Revolution der Menschheit" (Philosophin Agnes Heller). In der Tat hat keine Bewegung diese Welt so nachhaltig verändert. Die „andere“ Hälfte der Menschheit errang innerhalb nur wenige Jahrzehnte in einem ungekannten Ausmaß ein Mehr an Chancen, Rechten und Freiheiten – zumindest in den westlichen Demokratien. Doch ist dieser Fortschritt keineswegs garantiert. Er muss täglich neu gesichert und verteidigt werden. Und das Ziel ist auch noch längst nicht erreicht. Mehr noch: In manchen Teilen der Welt sind die Rechte der Frauen dramatisch gestoppt oder gar zurückgeschlagen worden.

    Die Stiftung kann und wird unabhängig von Bürokratismus und (partei-)politischen Interessen agieren. Alice Schwarzer hofft, mit ihrer Initiative andere zu ermutigen. Die Stiftung soll möglichst noch in diesem Jahr ihre Tätigkeit aufnehmen.


    http://www.emma.de/artikel/alice-schwarzer-gruendet-stiftung-314253
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    gast h.
    Gast

    shitstorm..

    Beitrag von gast h. am Mo 3 Feb 2014 - 17:45

    .
    ja ali, das wird wirklich immer geschmackloser...:

    kachelmann "mutmaßt" bezügl. der herkunft des geldes : "provision für jede abtreibung" ...

    und in gabriele wolffs blog liest man :Apollon sagte am 3. Februar 2014 um 13:57 :...... " Krimminelle Personen wie Alice Schwarzer..." ....

    das ist für diese leute einfach nur gefundenes fressen: endlich haben sie was, womit sie ihr so richtig eins reinwürgen können, weil es heute (ganz im gegensatz zu früher übrigens !) immrt mehr zum guten ton gehört, steuerhinterziehung anzuprangern. das ist von der politik so gewollt, denn die braucht das geld ja immer mehr, um die banken zu sanieren unddie sogenannte finanzkrise zu bewältigen etc.

    früher allerdings waren in kreisen der politischen pateien schweizer konten, schwarzgeld etc. durchaus beliebt und gängige praxis
    hierzu ein blick in die archive der presse

    spiegel
    CDU-Geschäftsführer: Schwarze Kassen in der Schweiz schon vor 1971
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/cdu-geschaeftsfuehrer-schwarze-kassen-in-der-schweiz-schon-vor-1971-a-62941.html

    SZ
    stichwort: Horst Weyrauch
    hier sind zahlreiche artikel von damals aufgeführt

    http://www.sueddeutsche.de/thema/Horst_Weyrauch


    übrigens:
    IN DEN 70er, 80er JAHREN bis hin zu anfang der 90er HATTE FAST JEDER PROMI UND JEDER, DER ÜBER ETWAS MEHR GELD VERFÜGTE, EIN GEHEIMES KONTO IN DER SCHWEIZ ODER ANDEREN STEUEROASEN.
    das war völlig normal, gehörte sozusagen zum guten ton. einige haben haben halt den "veränderten zeitgeist" verschlafen ...
    warum der wind sich drehte, wie es dazu kam, dass der staat plötzlich soviel mehr geld brauchte...
    wieso es zur sogenannten finanzkrise (die "auswüchse" des kapitalismus und seine üblen begleiterscheinungen hatten ja nie vorher dagewesene dimensionen angenommen) kam, darüber habe ich natürlich auch nachgedacht und infolgedessen meine meinung dazu
    aber jetzt keine zeit, das auszuführen
    nur stichworte: was psssierte denn ende 1989... und läutete ein anderes zeitalter ein..?
    the wind of change ...
    tja, nun hatte der kapitalismus kein konkurrenzsystem mehr und konnte sich völlig zügellos und ungeniert ausbreiten ....
    mit all den späteren folgen....
    die der staat auszubügeln versucht, um das zugrunde liegende system, den kapitalismus, zu erhalten...
    natürlich wird dazu mehr geld benötigt als in früheren zeiten...
    und daher ist man nicht mehr großzügig zu "steuersündern", sondern bekämpft die gleiche klientel nun zunehemend als steuerstraftäter ...
    aber das ganze ist natürlich ein sehr weites feld und hat als basis die grundsätzlichen ungerechtigkeit des kapitalismus ..


    trotz alledem
     sunny 

    ps: tippfehler bitte übersehen , in eile. sorry im voraus
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    Re: Selbstanzeige: Alice Schwarzer beichtet Schweizer Steuergeheimnis

    Beitrag von DieLara am Mo 3 Feb 2014 - 18:16

    Ali schrieb:Kann die nicht endlich mal einer in ihre Gummizelle bringen?

    Alles nur eine Frage der Zeit!  Very Happy


    Alice Schwarzer gründet Stiftung


    Was ich schon immer an ihr mochte: Sie hat ihren Worten immer Taten folgen lassen. Etwas, was andere, gestern wie heute, nicht fertig bringen.

    Mal sehen, wen der Spiegel als nächstes enttarnt. Oder gerät der Nächste nicht in den Focus, weil er besser ins "System" passt?

    Und was Kachel angeht: Vielleicht ist er ja nur neidisch, weil er nicht mehr in Talk-Shows eingeladen wird? lol! 

    Seine Stiftung ist ihm ja auch irgendwann "flöten" gegangen, oder hat das Märchenbüchlein nicht die erforderlichen "Mäuse" eingebracht?   confused   geek
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    Er hätte besser schweigen sollen, finde ich.

    Beitrag von DieLara am Mo 3 Feb 2014 - 23:29

    Doch Frau Schwarzers Steuerstraftat und ihr ungeschickter Umgang mit deren öffentlicher Aufdeckung verstellen den Blick auf den einzigen Punkt, in dem sie Recht hat: Die Veröffentlichung ihrer Selbstanzeige im “Spiegel” war Unrecht und obendrein schädlich für das Gemeinwohl.
    Wenn Menschen – auch prominente – wegen einer Straftat öffentlich angeprangert werden, dann ist dies nur dann zulässig, wenn ein berechtigtes öffentliches Informationsinteresse besteht. Wir müssen also fragen: Was gehen uns die Steuerdelikte einer Frauenrechtlerin an? Was spricht für, was gegen ein berechtigtes Interesse der Öffentlichkeit, über einen solchen Vorgang informiert zu werden?
    Frau Schwarzer kann wegen ihrer Tat strafrechtlich nicht mehr belangt werden, wenn ihre Selbstanzeige rechtzeitig und vollständig erfolgte. Das nimmt der Geschichte schon einiges an aktueller Relevanz und spricht klar gegen ein berechtigtes Informationsinteresse. Insofern liegt ihr Fall anders als der von Uli Hoeneß, denn gegen Hoeneß läuft aktuell ein Strafverfahren.
    Wohlweislich geschwiegen
    Hätte Frau Schwarzer sich in der Vergangenheit kritisch über andere Steuersünder geäußert, hätte man ihr nun Bigotterie nachweisen können. Wohlweislich hat sie zu diesen Fällen jedoch öffentlich stets geschwiegen. Vermutlich wurde sie auch nie dazu befragt, denn ihr Lebensthema sind die Rechte der Frauen und nicht die durchaus geschlechtsneutralen Steuervergehen deutscher Multimillionäre. Auch damit lässt sich eine Berichterstattung also nicht rechtfertigen.
    Schwarzers gerichtlich vielfach sanktionierte Vor- und Nachverurteilungen des freigesprochenen Jörg Kachelmann können ebenfalls nicht herangezogen werden, um ein Berichterstattungsinteresse an ihrem Schwarz-Zins-Konto zu begründen. Denn der fehlende Respekt für die Persönlichkeitsrechte eines zu Unrecht Beschuldigten beraubt auch die starrsinnigste politische Agitatorin nicht ihrer eigenen Rechte.

    http://www.vocer.org/wie-alice-schwarzer-ihren-fall-selbst-zum-medienthema-machte/


    Vielleicht hätte er seinen Mandanten mal auf twitter kontaktieren sollen? Basketball 

    Oder all die Bekloppten bei Facebook?  Basketball 


     Suspect  Suspect  Suspect 

    Oder buht er nach einer neuen Mandantschaft???

     affraid  affraid  affraid 

     lol!  lol!  lol!
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    Er hätte besser schweigen sollen, finde ich.

    Beitrag von Ali am Di 4 Feb 2014 - 0:44

    DieLara schrieb:
    Vielleicht hätte er seinen Mandanten mal auf twitter kontaktieren sollen? Basketball 

    Oder all die Bekloppten bei Facebook?  Basketball 


     Suspect  Suspect  Suspect 

    Oder buht er nach einer neuen Mandantschaft???

     affraid  affraid  affraid 

     lol!  lol!  lol!



    Hier
    http://www.vocer.org/wie-alice-schwarzer-ihren-fall-selbst-zum-medienthema-machte/
    kann ich Höcker sogar in einigen Punkten und aus meiner (Laien)Sicht zustimmen.  Er hat ganz klar beschrieben, WORUM  es geht und dass  sich Alice Schwarzer  RICHTIG  verhalten hat. Das Thema ist juristisch somit ERLEDIGT.

    MENSCHLICH aber nicht ...und weil Höcker ( der Erfinder der " Erfinderin einer Vergewaltigungsgeschichte" = schwammige, nicht rechtlich greifbare Denunzierungen/Vorverurteilungen ) in puncto Menschlichkeit  selbst enorme  Schwachstellen aufweist, konnte er es sich aber leider wegen persönlicher Animositäten nicht verkneifen, DAS auch mit einer Beleidigung  ( Wenn sie das Horten eines mutmaßlichen Millionenbetrages in der Schweiz augenscheinlich damit begründen will, dass ihre deutschen Konten im Falle einer politisch bedingten Flucht ins Ausland nicht mehr sicher gewesen wären, dann muss sie sich mittlerweile sogar Journalistenfragen nach dem eigenen Geisteszustand und nach den wahren Motiven der Steuerhinterziehung gefallen lassen.) enden zu lassen.

    Der Fall Kachelmann sitzt dem schlanken Professor noch schwer in den Knochen, nicht Kachelmann selbst, DAZU hatte Höcker  sich an anderer Stelle ja mal geäussert ( "man kann seine (!) Mandanten  nicht an die Hand nehmen" ).  Wink 


    Ich gebe aber ihm ( und anderen  Wink ) Recht darin, dass sich diesmal Alice Schwarzer erst gar nicht hätte "rechtfertigen"/äussern sollen. Ich weiss, wie schwierig das sein kann, wenn man sich im Recht fühlt und angegriffen wird...aber aus eigener Erfahrung,  bleibt ja dann doch die Arschkarte bei dem, der sie schon vorher hatte  und aus der Pelle einer beleidigten Leberwurscht nicht herauskommt.  Very Happy

    Nun, Alice Schwarzer ist nicht seine Mandantin, kann auch getrost auf Höckers Rat ( und auch eine subtile Beleidigung ) verzichten.....

    ......sein Mandant aber ( nö, Freunde sollen die auch noch sein?) FÜHRT SICH IMMER WIEDER SELBST VOR!!!!  lol! 


    "Woher hat sie die Millionen? Provision für Abtreibungen?"

    Wettermann Jörg Kachelmann stänkert gegen Erzfeindin Alice Schwarzer. Mit ihr hat er seit seiner Gerichtsverhandlung noch eine Rechnung offen. Die begleicht er jetzt offenbar auf Twitter – nicht immer ganz geschmackssicher.


    http://www.focus.de/panorama/welt/provision-fuer-jede-abtreibung-joerg-kachelmann-shitstormt-gegen-alice-schwarzer_id_3588091.html

     affraid Ohne GOSSE kann die fiese Fliese  nicht mehr???

    Von Steuerhinterziehungen  auf Abtreibungen.....tztz, wie BILLIG für einen "Mann", der Kachelmann ja nicht ist, denn...Es ist die Pflicht (!) eines Mannes dafür zu sorgen, dass Abtreibungen nicht notwendig sind!
    Der Mann (!) trägt mit die Verantwortung für seine (!) unerwünschten Kinder!  Rolling Eyes


    Der Trottel ist so dämlich aller Welt zu offenbaren, dass es ihm ÜBERHAUPT NICHT  um Steuerhinterziehung geht!  lol!
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    Ali
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    Re: Selbstanzeige: Alice Schwarzer beichtet Schweizer Steuergeheimnis

    Beitrag von Ali am Di 4 Feb 2014 - 11:08

    Gewerkschafts-Chef Eigenthaler sagte: „Wenn das deutsche Recht die Möglichkeit der Selbstanzeige gibt, dann muss man das akzeptieren.“ Schwarzer habe ihre Steuerschulden plus sechs Prozent Zinsen beglichen. Auch Steuerzahlerbund-Chef Holznagel verteidigte die Möglichkeit, sich selbst anzuzeigen: „Ohne dieses Instrument würden viele Steuerhinterzieher nie entdeckt.“

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/nach-steuerbeichte-alice-schwarzer-gruendet-stiftung-12783695.html


    Und diejenigen, die meinen Alice Schwarzer hätte Nachzahlungen für 30 Jahre zu leisten, die haben  wirklich ein Rad ab und sollten sich auf ihren  Geisteszustand überprüfen.

    Im Netz die Moralkeule schwingen und sich selbst  nicht einmal für all diejenigen Dinge eingesetzt haben, für die sich aber Alice Schwarzer engagiert und ihre Verdienste errungen hat. 

    Da konnte man sich nicht entrüsten, so wie man es jetzt genauso wenig bei Berlins Kulturstaatssekretär André Schmitz kann. Weil es im Kern wohl gar nicht um die Steuerhinterziehung geht, kann der Mann  von Glück reden, dass er von  diesen Pharisäern mit ihren Shitstorms verschont bleibt.

    Genauso wie beim Verräter, über den regt sich ja auch kaum jemand auf, frönt lieber seinen Früchten und DAS ist bezeichnend für den Kleingeist der deutschen Spiesser und kleinkarierten Denunzianten.
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    Ali
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    Re: Selbstanzeige: Alice Schwarzer beichtet Schweizer Steuergeheimnis

    Beitrag von Ali am Di 4 Feb 2014 - 19:16

    Warum Alice Schwarzer trotz Steuerhinterziehung Vorbild bleibt

    Kolumne von Wolfgang Grupp

    Die Steuervergehen der Frauenrechtlerin Alice Schwarzer und vieler anderer sind zwar nicht zu rechtfertigen, aber sie haben dem Gemeinwesen viel weniger geschadet als manche Unternehmer und Manager.


    http://www.wiwo.de/finanzen/steuern-rec ... 29216.html
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    Re: Selbstanzeige: Alice Schwarzer beichtet Schweizer Steuergeheimnis

    Beitrag von Ali am Di 4 Feb 2014 - 19:50

    "Immerhin bekommt Schwarzer neben Häme auch viel Rückendeckung: Der Bund der Steuerzahler hält die Enthüllung des Falls für fatal. "Frau Schwarzer hat das legitime Instrument der strafbefreienden Selbstanzeige genutzt und damit den Weg in die Steuerehrlichkeit gefunden", sagte Präsident Reiner Holznagel "Handelsblatt Online".

    Ähnlich sieht es die Deutsche Steuer-Gewerkschaft. "Dieses Signal, dass durchgestochen wird, wird viele abhalten, künftig eine Selbstanzeige zu erstatten", sagte ihr Vorsitzender Thomas Eigenthaler im ZDF-"Morgenmagazin".

    Auch Wirtschaftsethiker Fifka mahnt: Im Fall Schwarzer sei eindeutig das Steuergeheimnis verletzt worden, das ausdrücklich auch bei Steuerhinterziehung gelte. Es rangiere deutlich höher als das potenzielle öffentliche Interesse an der Berichterstattung über Prominente."

    http://www.t-online.de/wirtschaft/id_67735662/alice-schwarzer-aeussert-sich-zu-ihrer-steuerhinterziehung.html

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    Re: Selbstanzeige: Alice Schwarzer beichtet Schweizer Steuergeheimnis

    Beitrag von Admin am Di 4 Feb 2014 - 22:55

    Von mir bekommt sie keinen Beifall.

    Wir müssen alle zahlen!!!! 

    Der kleine Handwerker ist nur Gewäsch
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    Re: Selbstanzeige: Alice Schwarzer beichtet Schweizer Steuergeheimnis

    Beitrag von DieLara am Di 4 Feb 2014 - 23:12

    Admin schrieb:Von mir bekommt sie keinen Beifall.

    Wir müssen alle zahlen!!!! 

    Der kleine Handwerker ist nur Gewäsch


    Natürlich müssen wir alle zahlen; sogar die Rentner, die Zeit ihres Lebens bereits Einkommens-Steuern gezahlt haben.

    Nein, Beifall braucht man auch nicht zu klatschen!

    Aber wenigstens tönt sie nicht pausenlos: "Ich bin unschuldig", oder?

     lol!  lol!  lol!
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    Ali
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    Re: Selbstanzeige: Alice Schwarzer beichtet Schweizer Steuergeheimnis

    Beitrag von Ali am Mi 5 Feb 2014 - 0:50

    DieLara schrieb:
    Admin schrieb:Von mir bekommt sie keinen Beifall.

    Wir müssen alle zahlen!!!! 

    Der kleine Handwerker ist nur Gewäsch


    Natürlich müssen wir alle zahlen; sogar die Rentner, die Zeit ihres Lebens bereits Einkommens-Steuern gezahlt haben.

    Nein, Beifall braucht man auch nicht zu klatschen!

    Aber wenigstens tönt sie nicht pausenlos: "Ich bin unschuldig", oder?

     lol!  lol!  lol!

    Um Beifall geht es auch gar nicht, sondern darum dass sie nicht selbst ihrer Rechte beraubt wird. In Alice Schwarzers Fall wurde ganz eindeutig das Steuergeheimnis verletzt.

    Rechtliche Spielregeln werden leider  mit moralischen Ansprüchen vermengt. Leicht durchschaubar, wer im Netz so alles in Wahrheit nur eine öffentliche Demütigung will.
    Die Unterwerfung unter das Recht bedeutet gleichzeitig eine Befreiung von moralischer Verdammung. Zurück  ins Mittelalter?

    Und Kachelmann dieser elendige Heuchler, WO  blieb denn seine Empörung beim Steuerbetrug eines Boris Beckers  als er diesem in seinem twitter Krieg gegen Oliver Pocher beistand???

    Nicht zu übersehen, dass hier eigentlich nur "alte Rechnungen" offen stehen. Dass das Recht dabei über Bord geht, scheint zur Nebensache zu werden.

    Haben sich einige schon mal überlegt wie sehr solche öffentlichen Anprangerungen das gesellschaftliche Gemeinwohl schädigen??

    Langsam komme ich mir vor, wie im alten Rom.
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    DieLara

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    Re: Selbstanzeige: Alice Schwarzer beichtet Schweizer Steuergeheimnis

    Beitrag von DieLara am Mi 5 Feb 2014 - 1:19

    Ali, wir alle können doch Denken, oder?

    Für mich ist das alles eine ganz gezielte Kampagne, von wem auch immer inszeniert. Frau Schwarzer äußert sich öffentlich, dass es mehrere -Achtung: NACHEINANDER- Schreiben gab, welche an verschiedene Nachrichtenagenturen gegangen sind.

    Und schon meldet sich ein Herr RA. H. aus K. und versucht, seine Version als die einzig Wahre hinzustellen. Nö, nicht aus der Schweiz... aus D.! Und damit unterstellt er unterschwellig, dass Frau Schwarzer gelogen hat.

    Ich glaube auch nicht, dass es reiner Zufall ist, dass der Spiegel zuerst berichtete. Auch eine Frau Friedrichsen ist eine "Erzfeindin" von Schwarzer. Nicht erst seit dem Fall K., aber seitdem richtig eskaliert.

    Ich schrieb ja schon oft: Nicht alle Internet-Nutzer sind doof. Einige können sogar eins plus eins zusammenzählen.  Smile

    Wir werden diese Drecks-Kampagne nicht aus der Welt schaffen können, Ali. Dieser momentane Shitstorm wird auch wieder abflachen.

    Frau Schwarzer hat einen Medienanwalt an der Seite. Der wird nicht untätig bleiben, denke ich.

    Na ja und was diese Fb_Irren angeht: Gegen Irre gibt es kein Heilmittel. Nur die Zwangsjacke. Die wird kommen; schneller als sie glauben.  Stern 

    Und dann beginnt das Heulen und Zähneknirschen, das Bitten und Betteln. Aber niemand wird sie hören.

    Die Zeit... wie ich sie liebe!  Very Happy
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    Re: Selbstanzeige: Alice Schwarzer beichtet Schweizer Steuergeheimnis

    Beitrag von maxikatze am Mi 5 Feb 2014 - 10:23

    Wie Ali in einem posting schon sagte, es ist eigentlich kaum einzusehen und für mich  ebenfalls nicht nachvollziehbar, warum man aus bereits versteuertem Einkommen, auf die Zinsen auch noch zahlen soll. Warum eigentlich?  Wozu? Damit wieder nur mehr Geld verschwendet werden kann, weil die Gier des Staates mindestens genau so gross ist, wie z B die Gier  der weltweit agierenden Banken? 
    Oder haben wir uns mit den Wegelagerermanieren des Staates abgefunden? Der Staat tut so, als gehöre ihm das ganze Geld und ich glaube, wir sind auch nicht mehr so weit davon entfernt. Steuern werden erhöht, Preise für Strom steigen ins uferlose und diejenigen, die wirklich etwas daran ändern könnten, tun nichts dagegen und kassieren weiterhin ab, halten aber ihre Sonntagsreden dazu.
    Und wie W. Grupp in der wiwo schrieb, Manager haben schon deutlich grösseren Schaden angerichtet. Aber  nicht nur  die Nieten in Nadelstreifen. Mit Bauprojekten wie Flughafen in Berlin, Elbphilharmonie oder Stuttgart 21 werden von Politikern unsere Steuern weiterhin verbraten, anstatt zu sagen: "Halt, stopp, bis hier  und nicht weiter!
    Wann endlich ist  Steuerverschwendung  eine Straftat?
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    Praliné
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    Wo sollte man anfangen?

    Beitrag von Praliné am Mi 5 Feb 2014 - 11:34

    Wie Ali in einem posting schon sagte, es ist eigentlich kaum einzusehen und für mich  ebenfalls nicht nachvollziehbar, warum man aus bereits versteuertem Einkommen, auf die Zinsen auch noch zahlen soll. Warum eigentlich?  Wozu? Damit wieder nur mehr Geld verschwendet werden kann, weil die Gier des Staates mindestens genau so gross ist, wie z B die Gier  der weltweit agierenden Banken? 
    Oder haben wir uns mit den Wegelagerermanieren des Staates abgefunden? Der Staat tut so, als gehöre ihm das ganze Geld und ich glaube, wir sind auch nicht mehr so weit davon entfernt. Steuern werden erhöht, Preise für Strom steigen ins uferlose und diejenigen, die wirklich etwas daran ändern könnten, tun nichts dagegen und kassieren weiterhin ab, halten aber ihre Sonntagsreden dazu.
    Und wie W. Grupp in der wiwo schrieb, Manager haben schon deutlich grösseren Schaden angerichtet. Aber  nicht nur  die Nieten in Nadelstreifen. Mit Bauprojekten wie Flughafen in Berlin, Elbphilharmonie oder Stuttgart 21 werden von Politikern unsere Steuern weiterhin verbraten, anstatt zu sagen: "Halt, stopp, bis hier  und nicht weiter!
    Wann endlich ist  Steuerverschwendung  eine Straftat?

    Die "Zinsen" gelten nun mal als "Einkünfte" und darauf sind Steuern zu zahlen. Wenn man sein - schon "besteuertes Einkommen" nimmt , in ein Unternehmen steckt, welches dann ( womit auch immer) Gewinne erwirtschaftet - sollen darauf dann auch keine Steuern erhoben werden?
    Und natürlich ist "Steuergeldverschwendung" ärgerlich, hat aber überhaupt nichts damit zu tun, dass z.B. ( weil es hier gerade Thema ist, gilt aber auch für andere Leute) eine A.Schwarzer, die Jahr für Jahr Gelder ( mehrere hunderttausend Euro ) für ihren "Frauenturm" aus Steuergeldern erhält, Steuern hinterzieht!
    Die Aufregung resultiert eben auch daraus!

    Stell dir vor, Du hilfst jemanden, der meint in "Not" zu sein - wie würdest du es finden, wenn der sein "eigenes Geld" gut anlegt aber deins "verbrät"......man sollte versuchen, die Dinge auseinander zu halten. Mag sein, dass A. Schwarzer was für Frauen getan hat - die Meinungen gehen auch da weit auseinander - . Dass hat trotzdem nichts damit zu tun, dass sie betrogen hat und das ganz wissentlich.
    Das sollte man auch beim Namen nennen können und dürfen.
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    gast h.
    Gast

    Re: Selbstanzeige: Alice Schwarzer beichtet Schweizer Steuergeheimnis

    Beitrag von gast h. am Mi 5 Feb 2014 - 11:57

    .
    @maxi

    du schreibst
    Wie Ali in einem posting schon sagte, es ist eigentlich kaum einzusehen und für mich  ebenfalls nicht nachvollziehbar, warum man aus bereits versteuertem Einkommen, auf die Zinsen auch noch zahlen soll. Warum eigentlich?

    also, das leuchtet mir schon ein, dass man auf die zinsen, die man bekommt, wenn man versteuertes einkommen anlegt, steuern bezahlen muss.
    denn zinsen sind ja ein erneutes einkommen und sogar eins, für das man nicht mal arbeiten muss...
    dass man für zinsen steuern bezahlen muss, verstehe ich sogar noch besser als die pflicht auf erarbeitetes geld steuern zahlen zu müssen..
    das ist innerhalb des gesamtsystems doch völlig logisch und gerecht, immanent betrachtet also richtig

    wobei ich natürlich eigentlich unser gesamtes wirtschafts-und gesellschaftssystem grundsätzlich für falsch, da völlig ungerecht und menschfeindlich, halte. ich befürworte ein grundsätzlich völlig andere wirtschafts- und gesellschaftssystem, in dem große einkommmens-und vermögensunterschiede nicht existieren..
    wenn all diese ekelhaften missstände und probleme, die nur auf dem gegenwärtigen system basieren, entfallen... dann könnte man sich endlich angenehmen und wirklich interessanten themen zuwenden...
    aber leider sind wir nicht soweit und ich bezweifel auch, ob wir das noch erleben..
    allerdings: wenns so weiteregeht, rottet die menschheit sich selber eines tages aus, u.a. durch völlige umweltzerstörung, die ja eine folge des ZWANGES ZU STÄNDIGEM WACHSTUM IST, WELCHER DEM SYSTEM DER MARKTWIRTSCHAFT IMMANENT IST..
    "soziale marktwirtschaft"- ein widerspruch in sich selbst. die marktwirtschaft musste sich einen sozialen touch geben, solange ein konkurrenzsystem bestand....

    siehe mein posting
    http://dies-jenes.forumieren.com/t92p17-selbstanzeige-alice-schwarzer-beichtet-schweizer-steuergeheimnis#2122

    aber um -wohlgemerkt systemimmanent- auf den 2. teil deines postings zu kommen:
    deiner kritik an der steuerverschwendung kann ich nur zustimmen, maxi !!


    ja maxi, deine letzte frage ist volkommen berechtigt:

    Wann endlich ist  Steuerverschwendung  eine Straftat?



    und dass über AS jetzt so hergefallen wird finde ich absolut heuchlerisch !

    wahrscheinlich hat die mehrzahl dieser heuchler sogar selbst solche leichen im keller..
    solche konten waren damals bei promis völlig üblich.

    und sogar bei politikern war das gang und gäbe..
    ein weiteres beispiel:

    http://www.sueddeutsche.de/politik/helmut-linssen-cdu-schatzmeister-versteckte-geld-in-panama-1.1879908

    wieso sollte es denn völlig unwahrscheinlich sein, dass auch JK (wie dieser herr) geld in panama o.ä. in briefkastenfirmen versteckt hat und sich ebenso wie dieser herr auch noch als völlig unschuldig betrachtet. welchen grund außer steuerflucht gibt es denn, geld in ausländichen briefkastenfirmen anzulegen..?
    möglich, dass das mal ein  (m.e. dann zu unrecht !!) "legales schlupfloch" war.

    was heute noch legal ist, kann schon morgen illegal sein...
    politiker können gesetze natürlich ändern.
    und mit einem systemwechsel ändert sich sowieso alles, inklusive gesetze...

    wieso macht sich eigentlich niemand gedanken, WARUM aus possierlichen "steuersündern" eigentlich nach und nach kriminelle "straftäter" wurden ? die entwicklung begann anfang der 90er...
    (voher war das ein sogar angesehenes kavaliersdelikt...)


    einige andeutungen dazu sind auch hier zu finden:
    http://dies-jenes.forumieren.com/t92p17-selbstanzeige-alice-schwarzer-beichtet-schweizer-steuergeheimnis#2122

    berliner flughafen, elbphilharmonie.... das sind alles peanuts gegen das projekt:
    rettung der banken im euro raum wegen der ( sogen.!)"finanzkrise"...

    trotzalledem
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    Re: Selbstanzeige: Alice Schwarzer beichtet Schweizer Steuergeheimnis

    Beitrag von Ali am Mi 5 Feb 2014 - 13:03

    gast h. schrieb:.

    und dass über AS jetzt so hergefallen wird finde ich absolut heuchlerisch !

    wahrscheinlich hat die mehrzahl dieser heuchler sogar selbst solche leichen im keller..
    solche konten waren damals bei promis völlig üblich.

    und sogar bei politikern war das gang und gäbe..
    ein weiteres beispiel:

    http://www.sueddeutsche.de/politik/helmut-linssen-cdu-schatzmeister-versteckte-geld-in-panama-1.1879908

    wieso sollte es denn völlig unwahrscheinlich sein, dass auch JK (wie dieser herr) geld in panama o.ä. in briefkastenfirmen versteckt hat und sich ebenso wie dieser herr auch noch als völlig unschuldig betrachtet. welchen grund außer steuerflucht gibt es denn, geld in ausländichen briefkastenfirmen anzulegen..?
    möglich, dass das mal ein  (m.e. dann zu unrecht !!) "legales schlupfloch" war.

    was heute noch legal ist, kann schon morgen illegal sein...
    politiker können gesetze natürlich ändern.
    und mit einem systemwechsel ändert sich sowieso alles, inklusive gesetze...

    wieso macht sich eigentlich niemand gedanken, WARUM aus possierlichen "steuersündern" eigentlich nach und nach kriminelle "straftäter" wurden ? die entwicklung begann anfang der 90er...
    (voher war das ein sogar angesehenes kavaliersdelikt...)


    einige andeutungen dazu sind auch hier zu finden:
    http://dies-jenes.forumieren.com/t92p17-selbstanzeige-alice-schwarzer-beichtet-schweizer-steuergeheimnis#2122

    berliner flughafen, elbphilharmonie.... das sind alles peanuts gegen das projekt:
    rettung der banken im euro raum wegen der ( sogen.!)"finanzkrise"...

    trotzalledem
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    Die Hetze in der Presse und im Internet ist ohne Worte!

    Man bekommt wirklich einen Brechreiz, wenn man sieht, wie die Gesellschaft mit Verfehlungen  umgeht. Mir sind  dann Leute suspekt, die eine solche Welle populistisch nutzen nur  um sich selbst mal wieder ins Gespräch zu bringen, oder was??
    Kollektives Draufhauen ist ja soooo geil!  Rolling Eyes 

    Da stimmen die Relationen nicht mehr, jeder Kinderschänder wird verpixelt. Und im Fall Alice darf das Bedürfnis ihrer zahlreichen Hater gefälligst nicht ihre Persönlichkeitsrechte verletzen.

    Ihre Geschichte hätte NICHT in die Presse gedurft, das hat bis jetzt jeder Jurist, den ich dazu gelesen habe, gesagt.

    Und wer jetzt immer noch nicht sieht, dass Alice Schwarzer zu einem Opfer geworden ist, dem ist einfach nicht zu helfen.  Rolling Eyes

    Sie soll kein Opfer sein???? Es gab keinen Täter, sprich Verräter, der sich damit strafrechtlich angreifbar gemacht hat?????

    MustRead!

    Alice Schwarzers Steuerschuld oder: Der Spiegel will einen neuen Feminismus

    Alice Schwarzer hat Steuern hinterzogen. Damit ist sie in bester Gesellschaft. Sie hat sich selbst angezeigt und die Steuerschuld bereinigt, 200.000 Euro insgesamt, damit war die Sache vom Tisch. Denkste. Ein Informant bot die ganze Sache nun erst jetzt verschiedenen deutschen Redaktionen an. Einige von ihnen verzichteten auf die Veröffentlichung. Nicht der Spiegel. Nun kann man vermuten, hier ging es eben genau darum, dass bei jemandem, der so sehr im Licht der Öffentlichkeit steht, wie Alice Schwarzer, eben eine gute Story dahintersteckt, zumal gerade sie die moralische Messlatte zum Leidwesen vieler männlicher Journalisten besonders hochgesteckt hatte und insofern kann man nachvollziehen, dass der Spiegel nicht widerstehen konnte, die Sache als sensationelle Enthüllung ans Tageslicht zu bringen. Und natürlich waren Spott und Häme, die sich aus dem rechtskonservativen und antifeministischen Lager nun nicht nur über Alice Schwarzer, sondern gleich über die gesamte feministische Bewegung ergießen würden, abzusehen und bis zu einen gewissen Grad auch nachvollziehbar. Wer den Schaden hat und so weiter. So weit, so gut, so vorhersehbar. Doch tatsächlich offenbarte der Spiegel nur kurz darauf, um was es ihm bei der ganzen Sache tatsächlich ging: Alice Schwarzer und ihr lästiger Radikalfeminismus sollten endlich mundtot gemacht werden, es ist, so findet der Spiegel, Zeit, für einen neuen Feminismus in den Medien und deshalb hat auch der Spiegel, als altehrwürdige Moralinstanz, die er schon längst nicht mehr ist, das Recht, diesen mit jedem sich anbietendem Mitteln durchzusetzen, Äpfel mit Birnen zu verwechseln und dieses Vorgehen im Nachhinein auch noch mit seiner Selbstherrlichkeit als alterndes Leitmedium, das der Spiegel nun mal leider (noch!) ist, zu rechtfertigen.

    http://diefreiheitsliebe.de/allgemein/schwarzer-spiegel-feminismus?fb_action_ids=395427437259990&fb_action_types=og.likes&fb_source=other_multiline&action_object_map=[638074892896887]&action_type_map=[%22og.likes%22]&action_ref_map=[]

    Das ist an Perversion nicht zu überbieten!  Evil or Very Mad
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    Re: Selbstanzeige: Alice Schwarzer beichtet Schweizer Steuergeheimnis

    Beitrag von maxikatze am Mi 5 Feb 2014 - 13:15

    @Gast h., ich stimme dir nicht in allen Punkten, aber doch überwiegend zu. 

    Die Frage, wie viel Steuern zu zahlen  der Bürger bereit ist, um den Staat am Laufen zu halten, stellt natürlich keiner. Denn das hätte zur Folge, dass der Staat mit den eingenommenen Geldern sorgsamer umgehen müsste. Da er aber den Steuerbürger  als unerschöpfliche Quelle betrachtet, fehlt der Anreiz zum sorgsamen Umgang mit Steuern. Und das weckt Widerstand hervor.
    Und es gibt eben nicht wenige - es sind nicht immer nur die Prominenten - die legen ihr versteuertes Geld im Ausland an und verstecken vor dem Zugriff des Finanzamtes ihre Zinsen. Warum wohl? Weil sie eben nicht dazu bereit sind, dass ihr Geld unnütz verplempert wird. 

    Steuereinnahmen sind hoch wie nie und es sollen  immer mehr und noch mehr werden. Nie ist es genug. 
     Genug Geld ist aber komischerweise trotzdem nie vorhanden. Wie wir wissen, sind Kommunen chronisch klamm. Das liegt natürlich an  der Verschwendung dieser Gelder, die in irgendwelche Projekte regelrecht versickern. Beispiele dafür haben wir beide angeführt.

    Ich halte diese Art des Vorgehens  der Steuervermeidung, wie  Hoeness und Schwarzer  es getan haben, für nachvollziehbar und verständlich. Für mich ist in diesen speziellen Fällen kein krimineller Hintergrund zu sehen, sondern eher eine reine Abwehrhaltung.
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    Re: Selbstanzeige: Alice Schwarzer beichtet Schweizer Steuergeheimnis

    Beitrag von maxikatze am Mi 5 Feb 2014 - 13:23

    Danke für den eingestellten Artikel, Ali.  Er ist sehr gut.
     Und alle Moralapostel sollten mal auf`n Teppich bleiben! Den Spiegel habe ich zu R. Augsteins Zeiten sooo gerne gelesen. Vorbei.
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    Einfach nur ein schlechter Mensch....

    Beitrag von Ali am Mi 5 Feb 2014 - 13:34

    Wie sich Jörg Kachelmann auf Twitter an Alice Schwarzer rächt

    Die Selbstanzeige von Alice Schwarzer wegen eines Schwarzgeldkontos in der Schweiz hat eine Welle der Häme ausgelöst. Eine Quelle liegt wohl ebenfalls in der Schweiz: Für den Ex-ARD-Moderator Jörg Kachelmann ist Schwarzers Fall die Gelegenheit zur Abrechnung mit einer Intimfeindin - auf Twitter.




    http://www.derwesten.de/wirtschaft/digital/wie-sich-joerg-kachelmann-auf-twitter-an-alice-schwarzer-raecht-id8952061.html

     
    Kachelmann mag dem Gesetz nach völlig unschuldig sein. Dann war der Prozess natürlich eine schreckliche Erfahrung. Nichtsdestotrotz habe ich in den vergangenen Jahren durch sein Buch, seine Fernsehauftritte, seine Worte bei Twitter und anderswo sehr viel über ihn gelernt: Herr Kachelmann ist einfach ein sehr schlechter Mensch. emotional unreif, hinterhältig, gehässig, aggressiv, selbstherrlich. Kaum eine negative Eigenschaft, die nicht auf ihn zutrifft. Und er zerstört sich selbst immer, immer weiter. Ich kenne Menschen wie ihn. Alles sind die anderen schuld. Er weiß alles besser als alle anderen. Und er findet sich dabei fair und charmant. Lächerlich. Er ist einfach ein schlechter Mensch, der im Leben nichts geleistet hat. Der Fall Schwarzer liegt ganz anders. Ich bin sicher nicht ihr größter Fan, aber im Vergleich zu ihr ist Kachelmann ein Staubkorn. Und das wurmt ihn.
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    Re: Selbstanzeige: Alice Schwarzer beichtet Schweizer Steuergeheimnis

    Beitrag von maxikatze am Mi 5 Feb 2014 - 13:37







    Muss los, bis später.
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    Klipp und klar

    Beitrag von Ali am Mi 5 Feb 2014 - 14:14


    Tobias Riegel über Alice Schwarzer und die Presse




    Die der Steuerhinterziehung überführte Publizistin Alice Schwarzer muss einem nicht sympathisch sein. Ihr offensiver - manche würden sagen: dreister - Umgang mit der eigenen Verfehlung mag den von ihr stets verfochtenen hohen moralischen Standards nicht standhalten. Betritt man jedoch die juristische Ebene im Allgemeinen und in diesem Fall die des Presserechts im Besonderen, haben Kategorien wie Sympathie und Moral ausgedient. Insofern sollte weder Schwarzers nun von vielen als heuchlerisch empfundene Persönlichkeit (im Negativen) noch die von ihr als Ablenkung vorgezogene Stiftungsgründung (im Positiven) die Betrachtungen des Falls im Lichte der Gesetze tangieren.

    Das Magazin »Spiegel« hat über die Causa berichtet, obwohl Schwarzer nach dessen Angaben »juristisch als unschuldig zu gelten hat«. Dürfen die das? Dies ist eine Frage der Rechtssicherheit - sowohl für Journalisten als auch für von ihnen (möglicherweise) zu Unrecht an die Öffentlichkeit gezerrte Bürger. Die »Spiegel«-Redakteure begründen die Veröffentlichung damit, dass »das Juristische nicht immer eine ausreichende Kategorie in der Beurteilung einer Handlung« sei.
    Doch wenn unsere Gesetze keine ausreichende Kategorie für die Orientierung im Presserecht sind, welche Kategorien sind es dann? Moral? Sympathie? Prominenz? Und legen diese Kategorien dann »Spiegel«- oder (noch furchterregender) »Bild«-Autoren (wie Schwarzer selber) fest - bzw. nicht fest, denn sind diese nicht je nach Bedarf so dehnbar, dass am Ende praktisch alles veröffentlicht werden kann? Und auch wenn man Steuersündern möglicherweise den Shitstorm gönnt - wer ist der/die nächste nach »nicht-juristischen« Kriterien Verurteilte am Medien-Pranger?


    "Das Persönlichkeitsrecht ist ein höheres Gut als die Pressefreiheit. Journalismus braucht also klipp und klare Grenzen. Redakteure müssen das Juristische als Kategorie akzeptieren. Wenn die Gesellschaft zu dem Ergebnis kommt, die betreffenden Gesetze seien in der Realität zu starr oder unpraktikabel, so müssen sie vom Gesetzgeber geändert werden. Aber sie dürfen nicht selbstherrlich in den Redaktionsstuben aufgeweicht werden. Im Übrigen genießt auch die Menschenwürde von Delinquenten hohen Schutz."



    http://www.neues-deutschland.de/artikel/922990.klipp-und-klar.html
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    gast h.
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    oldie hat auch etwas zum thema geschrieben....

    Beitrag von gast h. am Mi 5 Feb 2014 - 14:48

    .
    oldie hat auch etwas zum thema geschrieben....

    http://libertalia.forumieren.com/t129p980-der-thresen-dieser-welt-2-generation#15902

    besonders angetan hat es mir seine wortkreation '#Vollpfostenzwitscherer'  Very Happy   Danke 

    das könnte man übernehmen.. ich hoffe, oldie ist da großzügig hinsichtlich "geistiges eigentum" und so..

    ich könnte im gegenzug auch folgendes für die gleiche person anbieten: "kleinster anzunehmender wettermoderator" oder so...

    aber es gibt da ja den schlanken prof. und am ende versteht diese seite da keinen spaß oder meint, nur man selbst habe das recht auf derartige wortkreationen....





     sunny
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    Öffentlichmachen von Mißständen ....

    Beitrag von Praliné am Mi 5 Feb 2014 - 14:58

    darf doch bitte nicht von der Sympathie oder Antipathie der betroffenen Person abhängen!

    Seit wann hinterzieht man Steuern weil die Politiker/Beamten Steuergelder verschwenden? Bisher war immer Raffgier der Grund weshalb man Steuern hinterzog!

    Die gesetzliche Grundlage für die Amnestie für Steuerhinterzieher gibt es seit 2004 (!) und ist bald zu Ende (?). Glaubt hier wirklich jemand, dass A. Schwarzer freiwillig ( nach eigenen Angaben hat ihr Steuerberater sie genau darauf hingewiesen und es gab eine CD mit ihrem Namen drauf aus der Schweiz) eine Selbstanzeige gemacht hat? Oder weil sie gar mit den  - ihr sicher gut bekannten - Politikern darüber verhandelt hat, dass die jetzt im Gegenzug keine Steuern mehr verschwenden?

    Ist hier wirklich niemandem die Dreistigkeit der Forderung von Fördermitteln aus dem Steuertopf aufgefallen? Oder stört das nur das "Opferbild der A. Schwarzer"?

    Warum sollten Journalisten nicht darüber öffentlich berichten - denn offensichtlich wurden auch hier Steuergelder verschwendet.
    Kachelmanns Prolligkeit  muss man keine Bühne geben, da kann man sich auch an den Fluss setzen und warten, welche seiner Leichen noch vorbei schwimmen ( auch wenn es nicht aus deutschen Steuergeldern sein wird)
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    Ali
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    Re: Selbstanzeige: Alice Schwarzer beichtet Schweizer Steuergeheimnis

    Beitrag von Ali am Mi 5 Feb 2014 - 15:13

    Praliné schrieb:darf doch bitte nicht von der Sympathie oder Antipathie der betroffenen Person abhängen!

    Seit wann hinterzieht man Steuern weil die Politiker/Beamten Steuergelder verschwenden? Bisher war immer Raffgier der Grund weshalb man Steuern hinterzog!

    Die gesetzliche Grundlage für die Amnestie für Steuerhinterzieher gibt es seit 2004 (!) und ist bald zu Ende (?). Glaubt hier wirklich jemand, dass A. Schwarzer freiwillig ( nach eigenen Angaben hat ihr Steuerberater sie genau darauf hingewiesen und es gab eine CD mit ihrem Namen drauf aus der Schweiz) eine Selbstanzeige gemacht hat? Oder weil sie gar mit den  - ihr sicher gut bekannten - Politikern darüber verhandelt hat, dass die jetzt im Gegenzug keine Steuern mehr verschwenden?

    Ist hier wirklich niemandem die Dreistigkeit der Forderung von Fördermitteln aus dem Steuertopf aufgefallen? Oder stört das nur das "Opferbild der A. Schwarzer"?

    Warum sollten Journalisten nicht darüber öffentlich berichten - denn offensichtlich wurden auch hier Steuergelder verschwendet.
    Kachelmanns Prolligkeit  muss man keine Bühne geben, da kann man sich auch an den Fluss setzen und warten, welche seiner Leichen noch vorbei schwimmen ( auch wenn es nicht aus deutschen Steuergeldern sein wird)

    Hier muss man zwischen öffentlich und privat unterscheiden!!!

    Ob man Fördermittel genehmigt bekommt, ist nicht immer abhängig vom eigenen Vermögen. Entscheidend ist, ob man sie auch dem Zweck gerecht einsetzt.

    Und diejenigen, die Alice Schwarzer vorwerfen wollen, sie hätte nur "ihren Gewinn maximieren" wollen, sollen sich doch an die Sendung "Wer wird Millionär" erinnern, wo sie im Anschluss ihren Gewinn, eine halbe Million, gespendet hat.


    Hatun & Can: Die bittere Wahrheit

    Als Alice Schwarzer bei „Wer wird Millionär?“ eine halbe Million gewann, hat sie mit Freude gespendet. Inzwischen wurde aufgedeckt, dass es sich um einen schamlosen Betrüger handelt.

    http://www.emma.de/artikel/hatun-can-die-bittere-wahrheit-265142
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    Praliné
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    Re: Selbstanzeige: Alice Schwarzer beichtet Schweizer Steuergeheimnis

    Beitrag von Praliné am Mi 5 Feb 2014 - 15:26

    Nicht nur A.Schwarzer hat ihren WWM-Gewinn gespendet - das war Voraussetzung für die Teilnahme und ganz sicher eine gute Werbeplattform.

    Es nur meine Meinung aber den Sinn des "Frauenturms", der mit hunderttausenden von Euros seit xx Jahren gefördert wird, hat sich mir noch nicht erschlossen. Diese Steuergelder hätten alleinerziehende Mütter oder Schulen und KiTas eher gebrauchen können.

    Meine Kritik ist eben aus diesem Grund, dass A.Schwarzer selber Nutznießer von Steuergelder war, ihre Steuern auf den Zinsgewinn aber nicht der "Gemeinschaft" geben wollte! Es hätte vielleicht ja doch den oder die Richtige getroffen. Tut mir leid aber immer nur nehmen und wenn es ums "Geben" geht, dann bitte mit dem Geld der Anderen?

    Und mal ganz ehrlich, was will Frau Schwarzer denn nun noch für Millionen anhäufen, die sie im Leben nicht mehr ausgeben kann - nicht mal für sich selbst? Es war einfach nur Raffgier und damit hat sie sich keinen Gefallen getan und sollte lieber Gras über die Sache wachsen lassen als sich auch noch zum Opfer machen.
    Über andere Steuerbetrüger wird doch genau so öffentlich geschrieben - nur sind die nicht so dreist, sich dann noch als Opfer hinzustellen!

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    Re: Selbstanzeige: Alice Schwarzer beichtet Schweizer Steuergeheimnis

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